<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Der Dieckmann</title>
	<atom:link href="http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.derdieckmann.de</link>
	<description>Die Internetseiten von Florian Dieckmann</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Aug 2010 19:55:28 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Alain de Botton on the Pleasures and Sorrows of Work</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/?p=2110</link>
		<comments>http://www.derdieckmann.de/?p=2110#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 19:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Identität und Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Alain de Botton]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdieckmann.de/?p=2110</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Alain+de+Botton+on+the+Pleasures+and+Sorrows+of+Work&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Identit%C3%A4t+und+Erz%C3%A4hlung&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-08-28&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=2110&amp;rft.language=English"></span>


Interessant an Bottons Vortrag ist sein Hinweis darauf, dass Arbeit nicht zuletzt auch Ablenkung und Struktur bietet, die uns von existentielleren Fragen &#8211; u.a. der Heideggerschen Eigentlichkeit &#8211; ablenkt und bewahrt.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Alain+de+Botton+on+the+Pleasures+and+Sorrows+of+Work&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Identit%C3%A4t+und+Erz%C3%A4hlung&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-08-28&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=2110&amp;rft.language=English"></span>

<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" width="400" height="264" ><param name="flashvars" value="webhost=fora.tv&#038;clipid=9553&#038;cliptype=clip" /><param name="allowScriptAccess" value="always"  /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="movie" value="http://fora.tv/embedded_player" /><embed flashvars="webhost=fora.tv&#038;clipid=9553&#038;cliptype=clip" src="http://fora.tv/embedded_player" width="400" height="264" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></object></p>
<p>Interessant an Bottons Vortrag ist sein Hinweis darauf, dass Arbeit nicht zuletzt auch Ablenkung und Struktur bietet, die uns von existentielleren Fragen &#8211; u.a. der Heideggerschen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sein_und_Zeit" rel="nofollow" class="liwikipedia">Eigentlichkeit</a> &#8211; ablenkt und bewahrt.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2&amp;p=2110</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Open-Source-CRM: Wie man vtiger CRM 5.1.0 auf eigenem Webspace installiert</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/?p=1936</link>
		<comments>http://www.derdieckmann.de/?p=1936#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Vtiger CRM]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[Webspace]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdieckmann.de/?p=1936</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Open-Source-CRM%3A+Wie+man+vtiger+CRM+5.1.0+auf+eigenem+Webspace+installiert&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Vtiger+CRM&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-05-07&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1936&amp;rft.language=English"></span>

In der Vergangenheit habe ich bereits die Installation von vtiger 5.0.4 auf eigenem Webspace und die Lösung einer problematischen Migration von Version 5.0.4 auf Version 5.1.0 beschrieben. Wohl dem, der das Glück hat, nun ganz neu anfangen zu dürfen. Im nun folgenden beschreibe ich, wie man vtiger CRM 5.1.0 auf eigenem Webspace installiert. Mit ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Open-Source-CRM%3A+Wie+man+vtiger+CRM+5.1.0+auf+eigenem+Webspace+installiert&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Vtiger+CRM&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-05-07&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1936&amp;rft.language=English"></span>

<p>In der Vergangenheit habe ich bereits die <a href="http://www.derdieckmann.de/?p=307" class="liinternal">Installation von vtiger 5.0.4 auf eigenem Webspace</a> und die Lösung einer problematischen <a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1314" class="liinternal">Migration von Version 5.0.4 auf Version 5.1.0</a> beschrieben. Wohl dem, der das Glück hat, nun ganz neu anfangen zu dürfen. Im nun folgenden beschreibe ich, wie man vtiger CRM 5.1.0 auf eigenem Webspace installiert. Mit ein bisschen Übung vergehen während der im folgenden beschriebenen Prozedur gerade mal zwei Stunden. Zumindest, sofern keine Probleme auftauchen, man nicht doch noch die eine oder andere Sache klären, recherchieren oder erlernen muss, man nicht versehentlich Fehler macht und nicht abgelenkt wird. Es kostet also bestenfalls einen lauen Vormittag oder einen verregneten Abend, sich auf einem selbst angemieteten Speicherplatz im Internet ein voll funktionsfähiges Customer Relationship Management zu installieren, das, online verfügbar und mit den üblichen PIM-Programmen wie Outlook, Thunderbird oder Google verknüpfbar, für ein beliebig großes Team Vertriebsunterstützung bieten kann.  Wem die Untiefen der Installation nicht geheuer sind, dem biete ich an, die Installation auf seinem Webspace gegen kleines Endgelt und Rechnung zu installieren. Nun aber zur Sache.<span id="more-1936"></span></p>
<p><strong>Die Installationsvarianten</strong></p>
<p>Dem Anwender stehen prinzipiell zwei unterschiedliche Möglichkeiten der Installation von vtiger CRM zur Verfügung. Die erste Möglichkeit besteht darin, vtiger CRM lokal auf dem eigenen Rechner mittels einer eigens hierfür angebotenen Installationsroutine zu installieren. Diese installiert auf einem PC zunächst eine Apache-MySQL-PHP-Umgebung, um dann den in PHP geschriebenen Quellcode von vtiger in das Verzeichnis /htdocs des gerade installierten Apache-Servers zu kopieren. Eine solche Installation steht dann entweder nur lokal auf dem betreffenden Rechner zur Verfügung, auf dem vtiger installiert worden ist, oder wird von dort aus dem Büronetzwerk zur Verfügung gestellt, an das der Rechner angeschlossen ist. Hierfür muss nur in der Konfigurationsdatei des Apache unter &#8220;Listen&#8221; die feste IP-Adresse des PC im LAN eingetragen werden. Eine solche Installation ist jedoch in der Regel von außerhalb des Büros nicht erreichbar. Man mag das als Gewinn an Sicherheit sehen. Oder, man erlebt es als Barriere bei der Nutzung mobiler Endgeräte, bei der Zusammenarbeit mit externen Partnern oder Zweigniederlassungen.</p>
<p>Die zweite Möglichkeit einer vtiger-Installation eröffnet daher mehr Möglichkeiten. Sie besteht darin, eine bestehende Apache-MySQL-PHP-Umgebung zu nutzen, wie sie zum Beispiel für einen angemieteten Webspace üblich ist. Die Installation von vtiger auf einem Server im Internet legt insofern nahe. Hier wird nun lediglich der Source-Code installiert wird. Für eine solche Source-Installation steht <a href="http://www.vtiger.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=30&amp;Itemid=57" class="liexternal">vtiger &#8220;Source&#8221;</a> als gepackte Datei zum Download bereit. Bedingung einer Installation auf einem eigenen Webspace ist, dass hier mindestens 60 MB Speicherplatz, Apache 2.0.40 oder höher, MySQL 4.1.x bis 5.1.x und PHP 5.0.x bis 5.2.x zur Verfügung stehen (siehe auch die <a href="http://wiki.vtiger.com/index.php/vtiger510:Release_Notes" class="liexternal">vtiger510:Release Notes</a>. Die Anpassbarkeit der PHP-Variablen mittels einer im gewünschten Installationsverzeichnis ablegbaren php.ini-Datei oder mittels .htaccess ist von Vorteil.<br />
Sehr gute Erfahrungen habe ich bislang mit <a href="http://www.goneo.de" class="liexternal">Goneo</a>, <a href="http://alfahosting.de/" class="liexternal">Alfahosting</a> und <a href="http://hosteurope.de" class="liexternal">Hosteurope</a> gemacht &#8211; um nur drei der unendlich vielen möglichen Anbieter zu nennen. Man sollte insbesondere darauf achten, dass der Provider SSL-Unterstützung anbietet. Dazu aber später.</p>
<p><strong>vtiger CRM 5.1.0 installieren</strong></p>
<p>Die Installation beginnt damit, den Quellcode herunterzuladen, in einem lokalen Verzeichnis auf dem eigenen Rechner zu entpacken und dann via FTP auf einen bei einem Webhosting-Anbieter angemieteten Speicherplatz hochzuladen. Nach dem Upload der rund 55 MB ruft man im Browser die Installationsroutine auf, die vtiger CRM installiert. Hierzu gibt man einfach den Pfad der Installation ein, also beispielsweise https://www.meinedomain.de/beispielverzeichnis/ . Es erscheint dann der Begrüßungsdialog, in der zwischen Migration einer bestehenden Installation (&#8220;Migrate&#8221;) und Neuinstallation (&#8220;Install&#8221;) gewählt werden kann. Während der Installation legt vtiger seine Konfigurationsdatei und seine Datenbanktabellen an. Die Installation erfordert dabei zweierlei. Erstens ist mittels PhpMyAdmin zu überprüfen, ob für die gewünschte Datenbank die Kollation &#8220;utf_general_ci&#8221; eingestellt ist. Wenn nicht, muss man das ändern, damit die Installationsroutine feststellt, dass eine Unterstützung von UTF-8 durch die Datenbank gegeben ist. Das erspart einem Schereien mit Umlauten und Sonderzeichen. Zweitens sind die PHP-Variablen korrekt einzustellen. Bei Goneo ist dies möglich, indem man eine php.ini-Datei mit den notwendigen Einstellungen in das gewünschte Installationsverzeichnis legt. Die php.ini-Datei enthält beispielsweise folgende Einstellungen:</p>
<p><code><br />
max_execution_time = 600<br />
error_reporting = E_WARNING &amp; ~E_NOTICE<br />
allow_call_time_pass_reference = On</code></p>
<p>Als .htaccess-Datei sieht das Ganze so aus (man bemerke die spezifisch andere Schreibweise bei error_reporting):<br />
<code><br />
Options -Indexes<br />
php_value max_execution_time 600<br />
php_value error_reporting 2039<br />
php_flag allow_call_time_pass_reference On<br />
</code></p>
<p>Sind die richtige Kollation der Datenbank und die PHP-Variablen eingestellt, startet man die Installation. Man akzeptiert die Lizenzrechtlichen Belange, akzeptiert die voreingestellte Erweiterung der Installation um einige bereits mitgelieferte Komponenten,  hinterlegt im Dialog die MySQL-Zugangsdaten sowie Passwörter und Emailadressen von Administrator und Standardbenutzer des CRM und quittiert die nochmals zur Prüfung angezeigten Daten. Im nächsten Schritt quittiert die Installation dann die Erstellung der Konfigurationsdatei. Dann werden die Datenbanktabellen erstellt, was einige Zeit dauern kann. Im glücklichen Normalfall gelingt dies. Man kann sich dann zum ersten Mal am System mit den Administrator-Zugangsdaten am System anmelden. Die Installation ist geglückt.</p>
<p>Unangenehmerweise gelingt gerade dieser letzte Schritt der Anlage der Datenbanktabellen häufig nicht, weil vtiger zur Ausführung des Befehls die vom Server maximal zugelassene Zeit überschreitet. Aus nur schwer nachvollziehbaren Gründen bricht die Installationsroutine dann ab. In diesem Fall kann man versuchen, das CRM auch ohne erfolgreich abgeschlossenen Installationsdialog aufzurufen, in der Hoffnung, dass es einfach nur nicht mehr für die Erfolgsmeldung gereicht hat. Führt dies aber zu Fehlern, werden beispielsweise Fehlermeldungen, eine leere Seite oder ähnliches angezeigt, sind die Datenbanktabellen meist unvollständig, weil die Installationsroutine versagt hat. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, vtiger CRM auf einer lokalen Apache-MySQL-PHP-Umgebung auf dem eigenen PC zu installieren, die dort erstellten Datenbanktabellen mittels PhpMyAdmin als SQL zu exportieren und mittels PhPMyAdmin des Webspace in die Datenbank der Webinstallation zu importieren, um auf diese Weise zu vollständig erstellten Datenbanktabellen zu gelangen. Ich empfehle hierzu, ApacheFriends XAMPPlite in der Version 1.7.1 zu nutzen, da hierin PhpMyAdmin bereits enthalten ist. Aber Achtung! Bei späteren Versionen von XAMPP misslingt die vtiger-Installation aus anderen Gründen.</p>
<p><strong>Sicherheit</strong></p>
<p>Die Möglichkeit der <a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1693" class="liinternal">Absicherung von vtiger auf einem eigenen Webspace mittels SSL und htaccess</a> habe ich an anderer Stelle ausführlich dargestellt. Die Installation sollte nach Möglichkeit in ein Verzeichnis erfolgen, das serverseitig eine SSL-geschützte Client-Server-Verbindung ermöglicht. Man kann bereits vor der Installation zusätzliche Sicherheit schaffen, indem man zusätzlich zur vtiger-Benutzer-Authentifikation einen htaccess-Verzeichnisschutz für das Installationsverzeichnis einrichtet, welcher dann alle anderen untergeordneten Verzeichnisse einschließt. Nach der Installation ist es dann höchste Zeit für diese Massnahme. Möchte man allerdings den <a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1899" class="liinternal">ContactGrabber</a> in der aktuellen Version nutzen (und ich bin ziemlich sicher, dass das jeder möchte, der ihn erstmal für sich entdeckt hat), dann wird man den htaccess-Schutz entweder deaktivieren müssen, sobald man ContactGrabber nutzt. Oder aber, man beschränkt den htaccess-Schutz allein auf das Verzeichnis /storage. Dieses Verzeichnis beinhaltet die Dateien, die man hochladen und einzelnen Kontakten zuordnen kann.</p>
<p><strong>Sprache einstellen</strong></p>
<p>Wenn man vtiger CRM mit den Administrator-Zugangsdaten zum ersten Mal betreten hat, kann es im Prinzip schon losgehen. Es gibt jedoch relativ viele &#8220;erste Schritte&#8221;, bevor es wirklich produktiv wird. Es empfiehlt sich zunächst, einen endgültigen Status der Installation zu erreichen, um erst dann mit der Konfiguration von Benutzerrechten, Benutzern, Auswahllisten und dergleichen zu beginnen. Der allererste Schritt wird darin bestehen, das deutsche Sprachmodul zu installieren. Zunächst ist nämlich alles auf Englisch. Nach dem Login geht man daher auf &#8220;Settings&#8221; &gt; &#8220;Modul Manager&#8221; und dort auf &#8220;Custom Modules&#8221;. Über die Schaltfläche &#8220;Import New&#8221; hat man dann die Möglichkeit, das Sprachmodul <a href="http://www.vtiger.com//index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=205&amp;Itemid=182" class="liexternal">German de_de language pack for vtiger CRM 5.1.0</a> hochzuladen, dass dankenswerter Weise von crm-now als Extension zum kostenlosen Download angeboten wird. Nach der Installation des Sprachmoduls kann man dann noch in der config.inc.php die voreingestellte Sprachauswahl auf Deutsch voreinstellen, indem der Wert &#8220;$default_language&#8221; auf &#8220;de_de&#8221; gesetzt wird. Das sieht dann so aus:</p>
<p><code>$default_language = 'de_de'; </code></p>
<p><strong>Interessante Erweiterungen installieren</strong></p>
<p>Ehe man mit der &#8220;weichen Konfiguration&#8221; von Mailserver-Daten, Backup-Routinen, Benutzerrechten, Auswahllisten und den vielen anderen Möglichkeiten beginnt, die der Administrationsbereich von vtiger bietet, sollte man die Gelegenheit der Softwareinstallation auch gleich nutzen, einige interessante Erweiterungen zu installieren bzw. in Betrieb zu nehmen.<br />
Hierzu zählen die Konfiguration der von ContactGrabber benötigten <a href="http://www.contactgrabber.de/ibs2bo/help/index.jsp?topic=/contactgrabber/html/cgr_de/install_vtiger_soap.htm" class="liexternal">SOAP-Schnittstelle</a>,  die Installation von <a href="http://www.vtiger.com//index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=229&amp;Itemid=183" class="liexternal">vgcal for vtiger CRM 5.1.0</a> zur Kommunikation mit Google Calendar (was z.B. für die Synchronisation mit Thunderbird ein interessanter Workaround ist), der <a href="http://www.vtiger.com//index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=233&amp;Itemid=179" class="liexternal">PDF Configurator for v5.1</a> zur Anpassung der Layouts der aus vtiger exportierbaren PDF-Dokumente wie beispielsweise Angebote und Rechnungen oder auch die Installation des <a href="http://www.vtiger.com//index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=219&amp;Itemid=183" class="liexternal">OpenOffice Merge Feature</a>.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2&amp;p=1936</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Adressen und Kontaktdaten aus der Zwischenablage in vtiger CRM einlesen</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/?p=1899</link>
		<comments>http://www.derdieckmann.de/?p=1899#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 08:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Vtiger CRM]]></category>
		<category><![CDATA[ContactGrabber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdieckmann.de/?p=1899</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Adressen+und+Kontaktdaten+aus+der+Zwischenablage+in+vtiger+CRM+einlesen&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Vtiger+CRM&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-04-27&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1899&amp;rft.language=English"></span>

Um in vtiger schnell neue Leads sowie Organisationen und/oder Personen zu erstellen, wünscht man sich einen Eingabeassistenten. Hilfreich ist diesbezüglich zwar bereits das in vtiger integrierte Schnellmenü. Allerdings muss man auch hier die Information in einzelne Datenarten auflösen: Name, Straße, Ort usw. Ganz ähnlich geht es einem mit dem vtiger Addon Firefox Toolbar Version 5.1.0, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Adressen+und+Kontaktdaten+aus+der+Zwischenablage+in+vtiger+CRM+einlesen&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Vtiger+CRM&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-04-27&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1899&amp;rft.language=English"></span>

<p>Um in vtiger schnell neue Leads sowie Organisationen und/oder Personen zu erstellen, wünscht man sich einen Eingabeassistenten. Hilfreich ist diesbezüglich zwar bereits das in vtiger integrierte Schnellmenü. Allerdings muss man auch hier die Information in einzelne Datenarten auflösen: Name, Straße, Ort usw. Ganz ähnlich geht es einem mit dem <a href="http://www.vtiger.de/de/download/addonplugins/?tx_abdownloads_pi1[action]=getviewdetailsfordownload&#038;tx_abdownloads_pi1[uid]=105&#038;tx_abdownloads_pi1[category_uid]=2&#038;tx_abdownloads_pi1[cid]=416&#038;cHash=47bf418f6b5332df0023a488ff84371e" class="liexternal">vtiger Addon Firefox Toolbar Version 5.1.0</a>, das es immerhin erlaubt, direkt auf einer besuchten Webseite eines Leads Daten zu erfassen.  Eine echte Alternative und wirklich effizient ist im Vergleich dazu der <a href="http://www.contactgrabber.de/cg_enterpriseedition-vs-personal-edition.html" class="liexternal">ContactGrabber</a>, der in der kostenlosen Version den Export in MS Outlook und in der Enterprise Edition den direkten Export von Adressen als Leads oder wahlweise als Organisation/Person in vtiger ermöglicht. <span id="more-1899"></span></p>
<p><a href="http://www.derdieckmann.de/wp-content/uploads/2010/04/contactgrabber.jpg" ><img src="http://www.derdieckmann.de/wp-content/uploads/2010/04/contactgrabber-300x300.jpg" alt="" title="contactgrabber" width="300" height="300" align="left" vspace="5" hspace="5" /></a><strong>Funktion</strong></p>
<p>ContactGrabber kann Adressdaten aus der Zwischenablage aufschlüsseln, die man zum Beispiel aus Emails oder Webseiten kopiert hat. Auch und gerade der vom <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref_%3Dnb%5Fsb%5Fss%5Fi%5F9%5F7%26y%3D0%26field-keywords%3Dvisitenkartenscanner%26url%3Dsearch-alias%253Daps%26sprefix%3Dvisiten&#038;site-redirect=de&#038;tag=derdiec-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=19454" class="liexternal">Visitenkartenscanner</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derdiec-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> erkannte Text gehört hier hinein. Überraschend und wunderbar zuverlässig erkennt das Programm die adresstypischen Datenarten eines Adressblocks (Unternehmen, Vorname, Nachname, Straße, Ort, Email, Tel&#8230;). Mögliche Fehler lassen sich bequem korrigieren, ehe man auf &#8220;Export&#8221; klickt.</p>
<p><strong>Installation</strong></p>
<p>Der ContactGrabber wird auf dem Desktop installiert. In der kostenlosen Version ist nur der Export in MS Outlook möglich. Wer also Outlook besitzt, dem steht die Möglichkeit offen, Adressen in Outlook zu exportieren, um Outlook dann mit dem ebenfalls kostenlosen Plugin mit vtiger zu synchronisieren. Bei der kostenlosen Version gibt es jedoch Einschränkungen, welche Felder exportiert werden.</p>
<p>In der Enterprise Edition, die derzeit für 69,- EUR erworben werden kann, exportiert ContactGrabber zusätzlich in eine ganze Reihe namhafter CRM-Systeme. So auch in vtiger Version 4 und 5. Hierzu ist die <a href="http://www.contactgrabber.de/ibs2bo/help/index.jsp?topic=/contactgrabber/html/cgr_de/install_vtiger_soap.htm" class="liexternal">Anpassung der SOAP-Schnittstelle in vtiger</a> erforderlich, indem die Datei vtigerservice.php ergänzt und die von ContactGrabber zur Verfügung gestellte Datei vtiger_contactgrabber.php ins Verzeichnis /soap hochgeladen wird. </p>
<p>ContactGrabber unterstützt SSL. Auf Nachfrage hat der Entwickler auch in Aussicht gestellt, in Zukunft auch die Authentifikation mittels htaccess zu ermöglichen.  Derzeit muss man beim Einsatz von ContactGrabber noch auf einen htaccess-Schutz des vtiger-Installationsverzeichnisses verzichten, weil ContactGrabber dort auf die Datei webservice.php zugreifen können muss und die Existenz einer htaccess-Authentifikation bislang noch mit 401 Not found quittiert wird. </p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2&amp;p=1899</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erstellen von Angeboten, Bestellbestätigungen und Rechnungen mittels vtiger CRM</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/?p=1731</link>
		<comments>http://www.derdieckmann.de/?p=1731#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 13:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Vtiger CRM]]></category>
		<category><![CDATA[PDF Configurator]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdieckmann.de/?p=1731</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Erstellen+von+Angeboten%2C+Bestellbest%C3%A4tigungen+und+Rechnungen+mittels+vtiger+CRM&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Vtiger+CRM&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-04-14&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1731&amp;rft.language=English"></span>

Mittels vtiger lassen sich Rechnungen erstellen. Voraussetzung ist, dass man zuvor einen Kunden (Organisation, Person) und ein Produkt und/oder eine Dienstleistung angelegt hat. Genau genommen steht die Rechnung am Ende des mit vtiger realisierbaren Verkaufsprozesses: Zunächst werden Interessenten (Leads) erfasst. Hat der Vertriebler diese Interessenten qualifiziert, lassen sich Verkaufspotentiale erstellen. Angebote werden dann diesen Verkaufspotentialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Erstellen+von+Angeboten%2C+Bestellbest%C3%A4tigungen+und+Rechnungen+mittels+vtiger+CRM&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Vtiger+CRM&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-04-14&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1731&amp;rft.language=English"></span>

<p>Mittels vtiger lassen sich Rechnungen erstellen. Voraussetzung ist, dass man zuvor einen Kunden (Organisation, Person) und ein Produkt und/oder eine Dienstleistung angelegt hat. Genau genommen steht die Rechnung am Ende des mit vtiger realisierbaren Verkaufsprozesses: Zunächst werden Interessenten (Leads) erfasst. Hat der Vertriebler diese Interessenten qualifiziert, lassen sich Verkaufspotentiale erstellen. Angebote werden dann diesen Verkaufspotentialen zugeordnet. Geht nun ein Auftrag bzw. eine Bestellung ein, quittiert der Sachbearbeiter dies mit dem Erstellen einer &#8220;Verkaufsbestellung&#8221; (Bestellbestätigung), die sich auf das zugrundeliegende Angebot und Verkaufspotential bezieht. Auf diese Verkaufsbestellung bezieht sich dann die Rechnung.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Lead &gt; Potential &gt; Angebot &gt; Bestätigung &gt; Rechnung</p>
</blockquote>
<p>Man kann aber jederzeit auch direkt eine Rechnung erstellen, ohne die einzelnen Schritte des Verkaufsprozesses abzulaufen. Angebot, Verkaufsbestellung und Rechnung lassen sich jeweils als pdf exportieren und optional direkt per Email versenden. Wie aber das Layout dieser pdf anpassen? Im folgenden gehe ich dieser Frage am Beispiel der Rechnung nach.<span id="more-1731"></span></p>
<p><strong>PDF-Erweiterungen für vtiger<br />
</strong></p>
<p>Um die aus vtiger exportierbaren PDF den eigenen Bedürfnissen anzupassen, stehen für vtiger 5.1 mindestens zwei Erweiterungen zur Verfügung. Der kostenlose <a href="http://www.vtiger.com//index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=233&amp;Itemid=179" class="liexternal">PDF Configurator for v5.1</a> von crm-now c/o im-netz GmbH und die kostenpflichtige Lösung <a href="http://www.kalandro.de/solutions?gclid=CPiuhNbUqaACFZSUzAodikoqaA" class="liexternal">HTML2PDF Plugin Version 1.2</a> von Kalandro. Während Kalandro auf seinen Seiten vielversprechende Screenshots anbietet und dem Kunden mit seinem Plugin die Möglichkeit der freien Gestaltbarkeit von pdf-Exporten aus vtiger mittels HTML und CSS verspricht, belässt es der PDF Configurator bei einer rein zweckmäßigen Gestaltung, die ohne Programmieraufwand kaum zu gestalten sein dürfte. Das vorgefertigte Layout einer Rechnung des PDF Configurators zeigt sich dann auch erst nach seiner Installation zum ersten Mal.</p>
<p><strong>Installation des PDF Configurators</strong></p>
<p>Die Installation des PDF Configurators erfolgt leider nicht als vtiger-Modul, sondern macht ein paar Handgriffe an Datenbank und Installationsdateien erforderlich. Die Vorgehensweise ist in den Installationsdateien in der readme.txt beschrieben. Zur Installation werden via PhpMyAdmin zunächst zusätzliche Tabellen in der Datenbank erstellt. Der SQL-Befehl ist ebenfalls als Textdatei hinterlegt. Zweitens werden Teile der installierten vtiger-Dateien mit den Installationsdateien überschrieben. Es empfiehlt sich daher vorher ein Backup der unberührten vtiger-Dateien.  Drittens wird der Cache unter /Smarty/templates_c geleert. Als viertes und letztes spielt man dann noch via PhpMyAdmin einen SQL-Befehl ein, mit dem man den PDF Configurator allein den Benutzern mit Administrationsrechten verfügbar macht. Dieser Schritt gilt als optional, jedoch funktionierte meine Installation nicht ohne diesen vierten Schritt.</p>
<p><strong>Anpassung der mit dem PDF-Configurator erstellten Dokumente</strong></p>
<p>Der PDF Configurator ermöglicht eine Entscheidung darüber, was auf der Rechnung und/oder anderen PDF-Dokumenten erscheint. Layout und Informationen, die nicht im System gespeichert sind, wie beispielsweise die Bankverbindung, <a href="http://www.perspektive-mittelstand.de/Steuernummer-USt-IDNr-Co-steuerliche-Nummern-und-ihre-Bedeutung/management-wissen/1139.html" class="liexternal">Steuernummer oder Umsatz-Steuer- Identifikationsnummer</a>, können jedoch nicht mittels der PDF-Configurator-Oberfläche eingestellt werden. Sie müssen von Hand im Quellcode geändert werden. Bei Rechnungen finden man diesen unter /modules/Invoice/pdf_templates/.</p>
<p>Der Eingriff in den Quellcode wird auch dann notwendig, wenn in der Rechnung <a href="http://forum.vtiger.de/viewtopic.php?f=36&amp;t=4908" class="liexternal">Informationen aus benutzerdefinierten Feldern</a> wiedergegeben werden sollen. Inwiefern Kalandros Lösung solche benutzerdefinierten Informationen verarbeiten kann, wäre zu prüfen.</p>
<p><strong>Andere Anpassungen</strong></p>
<p>Zur Erstellung von Rechnungen sind noch einige andere Einstellungen notwendig, die mit dem PDF Configurator nur indirekt zu tun haben und an anderer Stelle vorgenommen werden müssen. Dies wird spätestens bei der ersten Rechnung klar, die man testhalber erstellen wird.  In den allgemeinen Systemeinstellungen sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen anzupassen. Ferner ist dort gegebenfalls auch das Rechnungsnummernformat einzustellen, sofern die laufende Rechnungslegung ein bestimmtes Format vorschreibt. Sollte man die Änderungen erst vornehmen, wenn bereits eine erste Rechnung erstellt worden ist, so werden diese Änderungen in der bereits erstellten Rechnung nicht aktiv, solange man diese nicht von Hand in der Datenbank in der Tabelle vtiger_invoice nachträgt. Desweiteren sind möglicherweise weitere Probleme zu beheben. Zum Beispiel beim <a href="http://forums.vtiger.com/viewtopic.php?t=29422" class="liexternal">Versand der Rechnung als pdf</a> per Email.</p>
<p><strong>Offene Fragen</strong></p>
<p>Das in den vtiger-Foren die Problematik des integrierten Versands von Rechnungen als pdf per Email zwar diskutiert, aber nicht gelöst wird, könnte auf eine offene Frage hindeuten: Würde es sich dabei um einen steuertechnisch korrekten Rechnungsversand handeln? Diese E-Mails aus vtiger lassen sich weder signieren noch verschlüsseln. Zu prüfen wäre auch, ob die automatische, fortlaufende Nummierung der Rechnungen in dieser Form ausreicht. Auf der sicheren Seite wird man wohl sein, wenn man die Rechnungen ausdruckt, per Post versendet und ein Doppel für die Buchhaltung abheftet. Das dies die favorisierte Lösung zu sein scheint, darauf deutet auch die Installationsanleitung des PDF Configurators hin:</p>
<blockquote><p>&#8220;the address field is based on the European address format and formated to fit in the window of European letter envelopes&#8221;</p></blockquote>
<p>Hier stellt sich dann auch die Frage, wie die Verknüpfung eines solchen CRMs unter anderem mit der für die vtiger-Zielgruppe typischen Buchhaltung  aussähe, welche Software diese Schnittstelle beherrscht und wer sie anbietet oder im Einzelfall entwickeln kann.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2&amp;p=1731</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Sicherheit des Betriebs von vtiger CRM im Internet</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/?p=1693</link>
		<comments>http://www.derdieckmann.de/?p=1693#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 16:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Vtiger CRM]]></category>
		<category><![CDATA[CRM]]></category>
		<category><![CDATA[htaccess]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<category><![CDATA[vtiger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdieckmann.de/?p=1693</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Zur+Sicherheit+des+Betriebs+von+vtiger+CRM+im+Internet&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Vtiger+CRM&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-03-30&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1693&amp;rft.language=English"></span>

Informationen in Customer-Relationship-Management-Datenbanken (CRM) zählen zu den sensibelsten Daten von allen. Unter anderem umfassen sie Adressen, Gesprächsnotizen, persönliche Anmerkungen, Angebote, Forderungen und Umsatzzahlen. Ein CRM wie vtiger stellt zudem weitreichende Möglichkeiten des Versands von Einzel- und Serienemails zur Verfügung, deren Missbrauch unangenehm sein könnte. Vor allem deshalb empfehlen Kritiker, ein CRM wie vtiger „unbedingt nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Zur+Sicherheit+des+Betriebs+von+vtiger+CRM+im+Internet&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Vtiger+CRM&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-03-30&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1693&amp;rft.language=English"></span>

<p>Informationen in Customer-Relationship-Management-Datenbanken (CRM) zählen zu den sensibelsten Daten von allen. Unter anderem umfassen sie Adressen, Gesprächsnotizen, persönliche Anmerkungen, Angebote, Forderungen und Umsatzzahlen. Ein CRM wie vtiger stellt zudem weitreichende Möglichkeiten des Versands von Einzel- und Serienemails zur Verfügung, deren Missbrauch unangenehm sein könnte. Vor allem deshalb empfehlen Kritiker, ein CRM wie vtiger „<a href="http://t3n.de/opensource/project/vtiger" class="liexternal">unbedingt nur intern und nie direkt im Internet</a> “ zu betreiben, um das Risiko unberechtigten Zugriffs so gering wie möglich zu halten. Es scheint aber so zu sein, dass man das „durchaus tun“ könne, sofern man „die notwendigen Vorkehrungen zum Schutzseiner Verbindung vornimmt“, also „mindestens SSL“ und „htaccess etc.“ einrichtet.<span id="more-1693"></span></p>
<p><strong><a href="http://www.derdieckmann.de/wp-content/uploads/2010/03/sicherheit_von_vtiger_installationen_im_internet.jpg" ><img title="sicherheit_von_vtiger_installationen_im_internet" src="http://www.derdieckmann.de/wp-content/uploads/2010/03/sicherheit_von_vtiger_installationen_im_internet-241x300.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="241" height="300" align="left" /></a>SSL</strong></p>
<p><a href="http://www.repges.net/SSL/ssl.html" class="liexternal">SSL</a> sichert eine Verbindung zwischen Server und Client, beispielsweise einem Browser. Ziel ist es, die Verbindung vor Lauschern und die Datenpakete gegen Verfälschung  zu schützen. Mit SSL kann man sich davor schützen, dass Passwörter abgehört, IP-Adressen oder Kommunikationsvorgänge  durch Dritte missbraucht oder Datenpakete in Vermittlungsstellen abgefangen und manipuliert werden. Prominent ist SSL im Zusammenhang mit Bank- oder Emaildiensten etc., deren URL mit https:// beginnen.</p>
<p>Wenn man nun vtiger im Internet betreiben will, ist eine SSL-geschützte Installation denkbar einfach umzusetzen. Hierfür bedarf es eines Webhosting-Dienstleisters, der den SSL-Schutz einzelner Verzeichnisse als Teil seiner Dienstleistung zur Verfügung stellt. <a href="http://alfahosting.de" class="liexternal">Alfahosting</a> bietet beispielsweise drei verschiedene SSL-Leistungsklassen für Preise zwischen 1,99 € und 5,99 € pro Monat an. Bedingung ist dort der Erwerb einer dedizierten IP-Adresse für 30,- €. Beim Kauf des für vtiger vollkommen ausreichenden „Mulitpakets“ summerieren sich die monatlichen Ausgaben auf 7,68 € bei zwölf Monaten Laufzeit. Bei <a href="http://www.goneo.de" class="liexternal">Goneo</a> ist ähnlicher Leistungsumfang im Paket „Premium“ für 9,95 € erhältlich. <a href="http://webhoster.de" class="liexternal">Webhoster.ag</a> lockt seine Kunden mit stattlichen Leistungen und kleinen Preisen. SSL muss hier jedoch mit 99.- € pro Jahr extra bezahlt werden.</p>
<p><strong>htaccess</strong></p>
<p>htaccess bietet mehrere Möglichkeiten, vtiger gegen unberechtigte Zugriffe zu schützen. Mittels htaccess lässt sich zunächst eine weitere Authentifikationsebene hinzufügen, auf der sich Nutzer mit Benutzernamen und Passwort identifizieren müssen, ehe sie vom Server autorisiert werden. Damit lässt sich jedweder unerlaubter Zugriff vermeiden. Der Benutzer kann sich dann erst nach der htaccess-Authentifikation wie gewohnt am vtiger-System anmelden.</p>
<p>Die Erstellung von htaccess-Dateien für den Schutz von Verzeichnissen ist mit einfachen Texteditoren möglich. Häufig werden jedoch in den Administrationsmenüs der Webhosting-Dienstleister entsprechende Werkzeuge angeboten. Desweiteren gibt es im Internet auch kleine Webseiten, die einem bei der Erstellung behilflich sind. Zum Beispiel <a href="http://www.ekiwi.de/tools/htaccess/index.php" class="liexternal">http://www.ekiwi.de/tools/htaccess/index.php</a> oder auch <a href="http://www.bananajoe.de/cgi-bin/pass.cgi" class="liexternal">http://www.bananajoe.de/cgi-bin/pass.cgi</a>.</p>
<p>Sollte die htaccess-Authentifizierung von einem Eindringling überwunden werden, kann dann ferner mittels htaccess sichergestellt werden, innerhalb der Ordnerstruktur von vtiger nicht navigieren und einzelne Dateien nicht identifizieren zu können. Gehört diese Einstellung nicht sowieso schon zur voreingestellten Konfiguration des Servers, beinhaltet die vtiger-Installation standardmäßig eine Datei namens „htaccess.txt“, die den diesbezüglichen Befehl „Options -Indexes“ beinhaltet.<br />
Ist der Webserver so konfiguriert, dass er die in einem Verzeichnis vorhandenen Dateien auflistet, sobald keine Datei mit der Bezeichnung index.php oder index.html gefunden wird, so kann das Anzeigen der Dateien im Verzeichnis unterbunden werden, indem die Datei htaccess.txt in .htaccess umbenannt wird. Aber Vorsicht: Es kann sein, dass bereits eine .htaccess-Datei existiert, auch wenn keine zu sehen ist. Die Sichtbarkeit von .htaccess-Dateien hängt ebenfalls von der Konfiguration des Webservers ab. Man muss daher sicherstellen, die vorhandenen Dateien nicht zu überschreiben, da sie für die Konfiguration des jeweiligen Webhosting-Pakets relevant sind. Bestehende htacess-Datei sollte man deshalb im Zweifel lieber nicht überschreiben, sondern den Befehl „Options -Indexes“ einfach hinzufügen. (siehe auch <a href="http://httpd.apache.org/docs/1.3/howto/htaccess.html" class="liexternal">Apache Tutorial: .htaccess files</a> oder auch <a href="http://www.circlecity.co.uk/help/htaccess_files.php" class="liexternal">Using htaccess files</a>)</p>
<p>Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Dateien auf dem Server des Webhosting-Anbieters auch via FTP vor unerlaubten Zugriffen geschützt werden können und müssen. Per FTP lassen sich die <a href="http://www.ecardmax.com/index.php?step=chmod" class="liexternal">Zugriffsrechte je Datei und Verzeichnis per CHMOD einstellen</a>. Dabei werden die Rechte des Eigentümers (owner) von denen von Gruppen (groups) und Öffentlichkeit (public) unterschieden. Wichtig ist, die Schreibrechte der Gruppen und der Öffentlichkeit einzugrenzen. (CHMOD 755). Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass einige <a href="http://forum.vtiger.com/viewtopic.php?t=16706&amp;postdays=0&amp;postorder=asc&amp;start=20" class="liexternal">Verzeichnisse und Dateien in vtiger</a> eventuelle volle Schreibrechte benötigen; beispielsweise im Moment der Installation.</p>
<p><strong>Sicherheit der vtiger-internen Dateiablage</strong></p>
<p>Der zusätzliche Schutz von vtiger mittels htaccess ist insbesondere deshalb wichtig, weil das CRM seinen Nutzern die Möglichkeit bietet, kundenspezifisch Dateien abzulegen und damit eine einfache Dokumentenmanagementfunktion (DMS) bereitstellt. Diese Dateien werden von vtiger nicht in der Datenbank abgelegt, sondern liegen als Dateien prinzipiell ungeschützt im Verzeichnis /storage. Vtiger generiert zwar automatisch eine sich am Datum der Ablage orientierende Ordnerstruktur und benennt die Dateien bei der Ablage partiell um, sodass Name und Pfad der einzelnen Dateien schwer zu erraten sind. Dies scheint jedoch keine befriedigende Lösung zu sein, um Angebote, Korrespondenz oder ähnliches sicher im Internet aufzubewahren, sofern kein zusätzlicher Zugriffschutz per htaccess existiert. Wer auf eine zusätzliche Authentifikation mittels htaccess verzichtet, reduziert die Sicherheit der im Web hinterlegten Dateien auf das Problem, das System der Benennung der Pfade und Dateinamen zu erraten. Unklar ist, ob dann Suchmaschinen eben jene Dateien identifizieren und durchsuchen könnten. (<a href="http://forums.vtiger.com/viewtopic.php?t=26120&amp;postdays=0&amp;postorder=asc&amp;start=0" class="liexternal">Hierzu mehr im vtiger.com-Forum</a>) Erst dann erscheint es interessant, weitere htaccess-basierte Maßnahmen zu ergreifen, den <a href="http://forums.vtiger.com/viewtopic.php?t=13328&amp;start=0&amp;postdays=0&amp;postorder=asc&amp;highlight=storage+htaccess" class="liexternal">Zugriff auf untergeordnete Dateien und Verzeichnisse für Suchmaschinen zu erschweren</a>.</p>
<p><strong>Weitere Sicherheitsmaßnahmen</strong></p>
<p>Sofern man die Möglichkeit dazu hat, kann man die Sicherheit einer vtiger-Installation im Internet auch erhöhen, indem man den Zugriff nur von bestimmten IP-Adressen aus zulässt (bspw. via <a href="http://httpd.apache.org/docs/1.3/howto/auth.html#access" class="liexternal">Access Control mittels htaccess</a>). Das funktioniert beispielsweise dann, wenn die Nutzer, die auf ein im Internet liegendes CRM zugreifen sollen, alle an das gleiche LAN angeschlossen sind, das sich durch eine bestimmte IP ausweisen kann. Den Zugriff auf bestimmte IP-Adressen zu beschränken ist aber problematisch, sobald es sich bei den CRM-Nutzern um Personen handelt, die inn kleinen Büros ohne feste IP-Adressen arbeiten. Dies ist für alle jene Büros der Fall, deren DSL- oder Kabelmodems dynamisch eine IP-Adresse von einem Provider zugewiesen bekommen.</p>
<p>In diesem Fall besteht noch die Möglichkeit, den Zugriff auf vtiger im Rahmen eines <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Virtual_private_network" rel="nofollow" class="liwikipedia">Virtual Private Networks</a> (VPN) zu kontrollieren. In diesem Fall wird ein eigener Server administriert, der über das Internet von außen erreichbar ist, auf den zum Beispiel Außendienstmitarbeiter oder andere Geschäftsstellen zugreifen müssen.</p>
<p>Aber auch das dürfte für die allermeisten kleinen Büros keine Lösung sein, da es den Betrieb eines eigenen Servers ebenso wie die Administration eines VPN voraussetzt. Spätestens bei der Anmietung externer Server und dem Einkauf der für die Administration notwendig werdenden Dienstleistungen stellt sich dann die Frage, ob dieser Aufwand bezahlbar und berechtigt ist.</p>
<p>Zu allerletzt hat es der Server-Administrator in der Hand, die PHP-Installation auf seinem Server gegen Angriffe zu sichern. (siehe hierzu bspw. die Diskussion &#8220;<a href="http://forums.vtiger.com/viewtopic.php?t=30879&amp;sid=1e826566812c553e51252386ee1c38ea" class="liexternal">Securing LAMP/vTiger5.1</a>&#8220;) Ist man entschlossen, vtiger im Internet zu betreiben und hierzu einen virtuellen oder dezidierten Webserver anzumieten, hat man auf die Server-Administration so gut wie keinen Einfluß, außer dadurch, sich seinen Provider nach Möglichkeit genau auszusuchen, die persönlichen Bedürfnisse präzise zu beschreiben und an einen verständnisvollen Dienstleister zu geraten.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Zweifelsohne sollte man sich eines bestehenden Risikos bewußt sein, wenn man ein CRM wie vtiger im Internet betreibt. Restrisiken bestehen weiterhin durch den sachgemäßen und vertraulichen Umgang der Nutzer mit ihren Zugangsdaten und den im CRM gesammelten Daten.</p>
<p>Es scheint jedoch so zu sein, dass sich ein solches System wie vtiger mittels SSL und htaccess bereits verhältnismäßig sicher betreiben lässt. Ein Indiz hierfür sind all jene Internetshops, die in ganz ähnlicher Form auf virtuellen Webservern gehostet werden, in denen ebenfalls zum Teil äußerst sensible Kundendaten wie beispielsweise Bankverbindungen verwaltet werden und die in ganz ähnlicher Form abgesichert sind.</p>
<p>Letztlich ist die Aussicht, auch ohne eigene Server-Infrastruktur ein CRM betreiben zu können, auf das beliebig viele räumlich voneinander getrennt arbeitende Mitarbeiter Zugriff haben, ein gewichtiger Grund, Chancen und Risiken eines Betriebs von vtiger im Internet abzuwägen.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2&amp;p=1693</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Publishing my library? The usage of Zotero demands a not so easy decision.</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/?p=1569</link>
		<comments>http://www.derdieckmann.de/?p=1569#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 18:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Quellen, Methoden und Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Hardbloggingscientists]]></category>
		<category><![CDATA[Zotero]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdieckmann.de/?p=1569</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Publishing+my+library%3F+The+usage+of+Zotero+demands+a+not+so+easy+decision.&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Quellen%2C+Methoden+und+Werkzeuge&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-03-24&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1569&amp;rft.language=English"></span>

When I began to work with Zotero a few days ago, I found an article by Marc Sample about how and why he wants to share his library of citations and notes online. Sample, a professor of Contemporary American Literature and New Media Studies in the English Department at George Mason University, in Fairfax, Virginia, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Publishing+my+library%3F+The+usage+of+Zotero+demands+a+not+so+easy+decision.&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Quellen%2C+Methoden+und+Werkzeuge&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-03-24&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1569&amp;rft.language=English"></span>

<p>When I began to work with Zotero a few days ago, I found an <a href="http://www.samplereality.com/2009/07/29/on-hacking-and-unpacking-my-zotero-library/" class="liexternal">article by Marc Sample</a> about how and why he wants to share his library of citations and notes online. Sample, a professor of Contemporary American Literature and New Media Studies in the English Department at George Mason University, in Fairfax, Virginia, pleads for collaboration in the humanities and looks at Zotero as a very smart opportunity to do so.<span id="more-1569"></span></p>
<p>Sample wrote:</p>
<blockquote><p>
&#8220;We are accustomed, in the humanities, to being very secretive about our research. [...] My sense is that we like to keep our collection of sources private as long as possible, holding them close to our chest as if we were gamblers in the great poker game of academia. And in this game, our colleagues are not colleagues, but opponents sitting across the table from us, bluffing perhaps, or maybe holding a royal flush. Proprietary software like Endnote, which by default encloses research libraries within a walled garden, reinforces this notion, that the engine of scholarship is competition rather than collaboration. [...] Are we in the humanities really that ridiculous and self-important? Let’s face it, I’m an English professor. It’s not as if I’m working on the Manhattan Project. My teaching and research adds only infinitesimally incrementally to the storehouse of human knowledge.&#8221;</p></blockquote>
<p>I think the Manhattan Project is as a metapher the wrong approach to describe reasons of secrecy in the field of science. I suggest to look at secrecy in science from a perspective of economy. Either, if you are a scientist or a scientific institute, it’s about being better than the competition to attract public or private funding. The question here naturally is what the criterias of the funder look like. And yes, maybe you become better throughout crowdsouring. But, who knows?. Or else, the knowledge work happens in the context of contract research with the aim of acquiring competitive advantages. How to involve the crowd in the process of innovation if you are bound to a non disclosure agreement? In both cases, Mancur Olson’s theory of collective action might fit. Acquired knowledge can only be made available as a collective good, if its author’s profit does not decrease because of making it available. The thing is: How to be sure that there will be a benefit of sharing throughout the effect of crowdsourcing on the one hand, if you risk to give away competitive advantages on the other hand? This question occurs as soon as things get connected to money. As a result, prudence requires restraint. Sharing and crowdsourcing are ideas I appreciate a lot. I see the hope on crowdsourcing as a strong argument for publishing my whole library. But I’m prudent too. Therefore, to me, it seems to make more sense to split my work between my private library and to share parts of it consciously in more or less public group libraries. In any respect, Zotero is great. Its success may also be related to the freedom of choice if and what you like to share.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2&amp;p=1569</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tweet by Author. How to implement Twitter in Wordpress weblogs with multiple authors.</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/?p=1563</link>
		<comments>http://www.derdieckmann.de/?p=1563#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 20:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdieckmann.de/?p=1563</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Tweet+by+Author.+How+to+implement+Twitter+in+Wordpress+weblogs+with+multiple+authors.&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-03-09&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1563&amp;rft.language=English"></span>

If you run a wordpress weblog with multiple authors and you want to show twitter feeds or tweets related to posts or pages in the sidebar that are written by the same authors like the tweets, you might be in trouble. There are a lot of Wordpress plugins out there which will integrate Twitter in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Tweet+by+Author.+How+to+implement+Twitter+in+Wordpress+weblogs+with+multiple+authors.&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-03-09&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1563&amp;rft.language=English"></span>

<p>If you run a wordpress weblog with multiple authors and you want to show twitter feeds or tweets related to posts or pages in the sidebar that are written by the same authors like the tweets, you might be in trouble. There are a lot of Wordpress plugins out there which will integrate Twitter in your weblog, but most of them seem to be made for single authored weblogs only. Here is a method that will work.<span id="more-1563"></span></p>
<p>There are plugins like <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/tweet-blender/screenshots/" class="liwp">Tweet Blender</a> or <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/twitter-widget-pro/" class="liwp">Twitter Widget Pro</a> which will give you the opportunity to use more than one instance of its widget. E.g., Twitter Widget Pro employs the multi-widget pattern, which allows you to not only have more than one instance of this widget on your site.</p>
<p>But how to connect tweets of a certain author and/or of certain content to single authors, posts, pages or categories? The solution is, as so often in the wonderfull world of Wordpress, surprisingly simple. Just use those twitter widgets in combination with <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/slayers-custom-widgets/" class="liwp">TS Custom Widgets</a>.  This plugin enables you to select which widgets appear related to specific posts, pages, categories, author’s posts and tag pages.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2&amp;p=1563</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Firefox ohne Zotero zu benutzen erscheint mir als verschwendete Zeit</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/?p=1519</link>
		<comments>http://www.derdieckmann.de/?p=1519#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 08:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Quellen, Methoden und Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliches Arbeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdieckmann.de/?p=1519</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Firefox+ohne+Zotero+zu+benutzen+erscheint+mir+als+verschwendete+Zeit&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Quellen%2C+Methoden+und+Werkzeuge&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-02-26&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1519&amp;rft.language=English"></span>

Bislang hätte man der Meinung sein können, Literaturverwaltungsprogramme seien eine lästige, langweilige und manchmal sogar teure Angelegenheit. Spätestes seit Zotero dürfte das anders werden. Der Claim &#8220;Citation management is only the beginning&#8221; ist ernst zu nehmen. An anderer Stelle heißt es auch: &#8220;Zotero aims to create the world’s best research tool and has already been [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Firefox+ohne+Zotero+zu+benutzen+erscheint+mir+als+verschwendete+Zeit&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Quellen%2C+Methoden+und+Werkzeuge&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2010-02-26&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1519&amp;rft.language=English"></span>

<p>Bislang hätte man der Meinung sein können, Literaturverwaltungsprogramme seien eine lästige, langweilige und manchmal sogar teure Angelegenheit. Spätestes seit <a href="http://www.zotero.org" class="liexternal">Zotero</a> dürfte das anders werden. Der Claim &#8220;Citation management is only the beginning&#8221; ist ernst zu nehmen. An <a href="http://eagle.gmu.edu/newsroom/721/" class="liexternal">anderer Stelle</a> heißt es auch: &#8220;Zotero aims to create the world’s best research tool and has already been adopted by hundreds of thousands of users&#8221;. Zurecht. Ich denke, dass jedermann Zotero nutzen sollte &#8211; und sei es nur zur Verwaltung seiner Lesezeichen. Folgendes spricht dafür:<span id="more-1519"></span></p>
<ul>
<li> Mit Zotero lässt sich praktisch jede Information persönlich verwalten und es macht bibliographisches Arbeiten für jedermann möglich &#8211; vor allem auch im Bereich der klassischen Lesezeichenverwaltung. Nicht ohne Grund leitet sich wohl auch der Name des Programms von aus dem Albanischen für &#8220;etwas schnell erfassen, bewältigen&#8221; her.</li>
<li>Zotero lässt sich zum zitieren und zur Quellenverwaltung wunderbar mit Schreibprogrammen verknüpfen. Plugins stehen für MS Word und OpenOffice zur Verfügung.</li>
<li> Zotero ist ein kostenloses, quelloffenes Add-on für Firefox des <em>Center for History and New Media</em> der staatlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Mason_University" rel="nofollow" class="liwikipedia">George Mason University</a> in Washington DC</li>
<li>Zotero ist äußerst zukunftssicher
<ul>
<li>aufgrund der exzellenten Standardaustauschformate, wodurch die eigenen bibliographische Arbeit nicht auf Gedeih und Verderb von der Zukunft dieser Software abhängt.</li>
<li>weil die Entwicklung in den Händen eines Hochschulinstituts liegt, dem <a href="http://www.zotero.org/blog/building-a-sustainable-zotero-project/" class="liexternal">ausdrücklich an einer nachhaltigen Entwicklung gelegen</a> ist und dies im Einvernehmen mit seinen Geldgebern vorantreibt.</li>
<li>weil Zotero dem Nutzer die Möglichkeit bietet, stets eine synchronisierte Onlinekopie aktuell zu halten, die jederzeit als Backup und als Spiegel zur Arbeit an anderen Arbeitsplätzen zur Verfügung steht. Nicht nur bibliographische Daten, auch die damit lokal verbundenen Dateien können automatisiert hinterlegt werden.</li>
</ul>
</li>
<li>Zotero ist zudem eine Onlineplattform, mit der persönliches Networking und kollaboratives Arbeiten möglich wird. Hierfür stehen mehrere Möglichkeiten offen: man kann
<ul>
<li>den eigenen Zettelkasten öffentlich machen</li>
<li>Gruppen einrichten und dort gemeinsame Zettelkästen und Dateiverzeichnisse pflegen.</li>
<li>die eigene Person vorzustellen</li>
<li>anderen Nutzern folgen oder das eigene Tun von anderen verfolgen zu lassen.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Firefox ohne Zotero zu benutzen erscheint mir fortan als verschwendete Zeit.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2&amp;p=1519</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum man sich auf Gisela Schmalz&#8217; &#8220;Yes Economy&#8221; einlassen kann.</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/?p=1332</link>
		<comments>http://www.derdieckmann.de/?p=1332#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 13:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Politik, Medien und Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[user generated content]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdieckmann.de/?p=1332</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Warum+man+sich+auf+Gisela+Schmalz%26%238217%3B+%26%238220%3BYes+Economy%26%238221%3B+einlassen+kann.&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Politik%2C+Medien+und+Kommunikation&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2009-10-14&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1332&amp;rft.language=English"></span>

In ihrem Buch &#8220;No Economy: Wie der Gratiswahn das Internet zerstört&#8221; bricht Gisela Schmalz mit der Begeisterung für die Kostenlosigkeit von Gütern und Leistungen im Web. Ausführlich legt sie die Treiber des Status Quo dar und warnt davor, die Entwicklung des Internets als Raum neuer wirtschaftlicher Möglichkeiten zu verspielen. Ihre Kritik richtet sich einerseits gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Warum+man+sich+auf+Gisela+Schmalz%26%238217%3B+%26%238220%3BYes+Economy%26%238221%3B+einlassen+kann.&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Politik%2C+Medien+und+Kommunikation&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2009-10-14&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1332&amp;rft.language=English"></span>

<p>In ihrem Buch &#8220;No Economy: Wie der Gratiswahn das Internet zerstört&#8221; bricht Gisela Schmalz mit der Begeisterung für die Kostenlosigkeit von Gütern und Leistungen im Web. Ausführlich legt sie die Treiber des Status Quo dar und warnt davor, die Entwicklung des Internets als Raum neuer wirtschaftlicher Möglichkeiten zu verspielen. Ihre Kritik richtet sich einerseits gegen die Subvention digitaler Güter durch Staat, Stiftungen, Risikokapitalgeber und Werbekunden, andererseits gegen einen vermeintlichen Gratiswahn der Nutzer. Vor dem Hintergrund einer Analyse verschiedener ökononomischer Modelle plädiert sie für eine selbsttragende wirtschaftliche Entwicklung des Internets ohne Subventionen &#8211; für ein &#8220;Yes Economy&#8221;. Im folgenden resümiere ich ihre Kritik an die Adresse der Webunternehmer und Risikokapitalgeber, schlage jedoch eine mir sinnvoll erscheinende Relativierung der Kritik an den Nutzern auf der Grundlage der Theorie kollektiven Handelns vor. Zur Unterstützung des Plädoyers für nutzergetriebene Mikromärkte scheint mir zudem die Ergänzung angebracht, auf nutzerseitige Wertschöpfungsketten zu fokussieren.<span id="more-1332"></span></p>
<table style="padding-right:10px;" border="0" width="150" align="left">
<tbody>
<tr>
<td>
<ol style="font-size: 8pt;">
<li><a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1332#0" class="liinternal">Bittere Schale, interessanter Kern</a></li>
<li><a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1332#1" class="liinternal">Kostenlosigkeit als Ideologie einer werbefinanzierten Informationswirtschaft</a></li>
<li><a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1332#2" class="liinternal">Suboptimale Versorgung mit Gütern in Geschenk- und Allmendewirtschaften</a></li>
<li><a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1332#3" class="liinternal">Nutzer als selbsttätige Wirtschaftssubjekte in unabhängigen Mikromärkten</a></li>
<li><a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1332#4" class="liinternal">Wertschöpfungsketten als Begründungszusammenhang von Mikromärkten</a></li>
<li><a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1332#5" class="liinternal">Unternehmer und Nutzer am Vorabend von Mikromarktrevolutionen</a></li>
<li><a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1332#6" class="liinternal">Zusammenfassung und Ausblick</a></li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a title="0" name="0"></a><strong>1. Bittere Schale, interessanter Kern</strong></p>
<p>Es verwundert nicht, dass die Reaktionen auf das Buch von Gisela Schmalz gemischt ausfallen. Denn Schmalz provoziert, indem sie zu den produzierenden Nutzern des Internets gemein ist (”Piraten”, “Narzissten”, “Ideologen”, “Gutmenschen”), ihnen aber gleichzeitig eine alternative Lesart der Internetwirtschaft vorzuschlagen versucht. Sieht man über die Provokation als Werbetrick hinweg, so findet man bei Schmalz eine Vision und Ansätze zu deren Analyse, die der Diskussion würdig sind: Es geht ihr um ein von Werbung unabhängiges Wirtschaften im Internet mittels der Schaffung kleinteiliger Mikromärkte. In ihnen sollen die Nutzer des Internets gleichberechtigt und zum gegenseitigen Vorteil sowohl als Nachfrager als auch als Produzenten und Händler digitaler und anderer Güter in Erscheinung treten, wodurch monopolistischen Tendenzen im Web entgegengetreten wird.</p>
<p><a title="1" name="1"></a><strong>2. Kostenlosigkeit als Ideologie einer werbefinanzierten Informationswirtschaft</strong></p>
<p>Schmalz geht zunächst daran, die Akteure und die von ihnen verfolgten Konzepte und Geschäftsstrategien zu untersuchen, die derzeit die kostenlose Verfügbarkeit vieler Informationsdienste, -güter und -leistungen im Internet ermöglichen. Die von ihr zunächst betrachteten öffentlich-rechtlichen Contentprovider spielen dabei ebenso wie Stiftungen eher eine Nebenrolle. Ihr Fokus liegt erkennbar auf den Geschäftsstrategien der Webunternehmer und ihren Risikokapitalgebern. Das zeigt sich auch in dem ursprünglich geplanten, dann aber nicht abgedruckten ersten Kapitel &#8220;<a href="http://www.yeseconomy.net/?page_id=1293" target="_blank" class="liexternal">Spielplatz oder Marktplatz: Gratisweb</a>&#8221; (2009a), das die Autorin auf ihren Internetseiten als Bonusmaterial anbietet. Aus den Geboten der Geschäftsstrategien “Reichweite” und “Netzeffekt” resultiert für Webunternehmer der Imperativ, mittels subventionierter Inhalte hohe Nutzerzahlen, daher potentiell hohe Direktumsätze und hypothetische Finanzkennzahlen vorweisen zu können. Dabei zählen jedoch nicht reale Buchwerte, sondern allein der Glaube an die Möglichkeit, Werbeeinnahmen auf der Basis von Reichweite zu erzielen.</p>
<p>Schmalz erteilt deshalb dem Glauben an eine rein aufmerksamkeits-ökonomische Sichtweise eine Absage. Am Konzept der Aufmerksamkeitsökonomie werde allein deshalb festgehalten, weil es verfügbar ist und im Kontext werbewirtschaftlicher Denkroutinen plausibel erscheint, obwohl Werbung weder eine verlässliche oder gar eine funktionstüchtige Einnahmequelle ist. (siehe Schmalz S.158) Aufmerksamkeit zu erzeugen garantiert weder echtes Interesse der Aufmerksamen, noch die Möglichkeit, bei Ihnen tatsächliche Bedürfnisse zu erzeugen. Da die Knappheit an Aufmerksamkeit mit der Menge verfügbarer Information zunimmt, ist anzunehmen, dass die Nutzer bei der Suche nach Qualitätsinhalten unempfindlich werden für Werbung und ihre Schlüsselreize. Daher ist es laut Schmalz der falsche Ansatz, den Nutzer nicht als Erlösquelle zu integrieren, sondern lediglich seine Aufmerksamkeit gewinnen zu wollen. Ebenso erscheint es als Fehler, die Leistung des Nutzers nicht zu honorieren, sondern sich darauf zu beschränken, mit Hilfe der vom Nutzer eingebrachten Informationen und der von ihm eingebrachten Arbeit lediglich die Beschaffungskosten von Diensten, Leistungen und Gütern zu senken (siehe Schmalz 2009, S.34ff u. 52ff; vgl. meine Kritik an <a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1068" class="liinternal">Rogge 2007</a>).</p>
<p>Vor diesem Hintergrund appelliert Schmalz an die Nutzer, sich als Wirtschaftssubjekte zu emanzipieren und sich nicht zu sehr an die von ihnen geschätzte Kostenlosigkeit von Gütern und Leistungen im Internet zu gewöhnen. Weil diesen vielfach die ökonomische Grundlage fehle, sei unter Umständen mit deren Verschwinden, zunehmend aber mit deren direkter Kommerzialisierung zu rechnen. Allem voran durch die das Web beherrschenden Unternehmen und mit monopolistischer Tendenz. Schmalz empfiehlt daher den Nutzern, die Unabhängigkeit eines Qualitätswebs sicherzustellen, indem sie sich bereit finden, Zahlungen an diejenigen zu leisten, “die wertvolle Software und Content bereitstellen”. Damit beugten sie der Herrschaft der “Webgiganten” vor. (siehe Schmalz 2009, S.76)</p>
<p><a title="2" name="2"></a><strong>3. Suboptimale Versorgung mit Gütern in Geschenk- und Allmendewirtschaften<br />
</strong></p>
<p>Analyse und Appell dürften jedoch ungehört bleiben, wenn man an dieser Stelle nicht mit viel Wohlwollen weiterliest. Denn Schmalz geht zu einer Betrachtung von Trittbrettfahrern (”Piraten”) und produzierenden Nutzergruppen über, deren Zuspitzung und Einseitigkeit zwar die notwendige Reibungsfläche bietet, um die allgemeine Aufmerksamkeit zu gewinnen, die jedoch wenig geeignet scheint, die Bereitschaft zu einem neuen Denken im Kreise der kompetenten Internetnutzer zu gewinnen. Den von Schmalz aufgezählten Nutzergruppen des Internets ist zwar eine kritische Sichtweise der Internetökonomie zu eigen. Sie sind es, die sich in spielerischer Auseinandersetzung mit dem Web die von Schmalz geforderten Kompetenzen überhaupt erst erwerben. Es ist ihre Motivation, die Verfügbarkeit von Inhalten und Software im Web befürwortet, nachfragt und in Eigenleistung fördert, ja das Web in seiner heutigen Form überhaupt erst interessant gemacht hat. Aber statt dies zu würdigen, sucht Schmalz die Mitschuld an dem von ihr kritisierten “Gratiswahn”, indem sie illegales, pathologisches und ökonomisch irrationales Verhalten unterstellt.</p>
<p>Im Mittelpunkt ihrer Kritik steht dabei die im Internet weit verbreitete Begeisterung für Geschenkökonomien und das Allmendewirtschaftsmodell. Dem Glauben an eine durch das Netz entstandene Geschenkökonomie hält sie entgegen, dass diese üblicherweise in Gesellschaften mit geringer Arbeitsteilung und hoher Transparenz des gegenseitigen Bedarfs gepflegt werden. Beides jedoch gilt nicht für unsere Gesellschaft und/oder das Internet. Informationsproduzenten im Netz beschenken sich im Netz nicht in der Erwartung, Gegengeschenke im Netz zu erhalten, sondern in der Erwartung, dass sich in der Geldökonomie der Realwelt “aus der Anerkennung ein Lohn generieren ließe”. Der Glaube an das Internet als einer Geschenkökonomie wird zudem durch den Eindruck befördert, “als gebe es digitale Güter im Überfluss.” Doch dieser Schein trügt. Geschenkökonomien bewältigen keine Knappheit. Mehr noch: Bei den Gaben im Netz handelt es sich auch “nicht um Geschenke, sondern um umwegfinanzierte Produkte und Dienstleistungen, bereitgestellt in einem Wirtschaftssystem, das auf Leistung und Gegenleistung beruht.” (siehe Schmalz S.145) Und ich darf hier ergänzen, dass auch deren Bereitstellung als Kollektivgüter davon abhängt, wie sich die Wahrnehmung des Nutzens durch denjenigen verändert, der die Beschaffung subventioniert. Auch die Betrachtung des Internets als Allmendewirtschaft ist kein Ausweg. Nimmt man Teile des Internets als Allmendewirtschaft, in der sich die Gemeinschaft mit der Beschaffung quasi öffentlicher Güter selbst beschenkt, so ist eine Tragik der Allmende – ihre Überbeanspruchung – zwar nicht zu erwarten, da es sich bei digitalen Gütern um nicht-rivale Güter handelt. Schmalz stellt jedoch implizit fest, dass das Modell der Allmendewirtschaft endet, wo bestimmte Güter nicht als Kollektivgüter beschafft werden können, bestimmte Güter also knapp sind oder noch gar nicht existieren. Auch die Allmendewirtschaft kann deshalb nicht als allumfassendes Modell der Webökonomie dienen. (siehe Schmalz 2009, S.169ff, insbes. S.172)</p>
<p>Angesichts der mit Sorgfalt vorgetragenen Kritik an ökonomischen Modellen ist es jedoch erstaunlich und bedauerlich zugleich, dass die als Medienökonomin ausgewiesene Autorin es bei alledem versäumt, das Verhalten der von ihr kritisierten Gruppen adäquat zu erklären. Dies ist mittels der ökonomischen Theorie kollektiven Handelns hervorragend möglich und wäre spätestens im Zusammenhang mit dem Konzept der Allmendewirtschaft naheliegend gewesen. Eine solche Erklärung hätte den Nutzern die Hand zum Schulterschluß gereicht und ihnen eine Brücke zu einem akzeptablen Selbstverständnis auf den von Schmalz geforderten Mikromärkten gebaut. Eine Chance, die Schmalz in ihrem Buch meines Erachtens verpasst. Es wundert deshalb auch nicht, wenn die Autorin den Eindruck vermittelt, sie komme vielleicht bloß nicht mit dem Medienwandel und der sinkenden Bedeutung traditioneller Wissensträger zurecht – so beispielsweise beim Rezensenten <a href="http://carta.info/8339/no-economy-internetpessimisten/" class="liexternal">Matthias Schwenk</a> (2009).</p>
<p><a title="3" name="3"></a><strong>4. Nutzer als selbsttätige Wirtschaftssubjekte in unabhängigen Mikromärkten<br />
</strong></p>
<p>Erst als Schmalz durchblicken lässt, dass sie das Geschäftsmodell der OpenSource-Softwareentwickler würdigt, spürt der Leser wieder festen Boden unter den Füßen. Denn Schmalz versteht, dass es sich bei der Programmierung von OpenSource-Software um Kollektivgutbeschaffung handelt, die Programmierern als Ausgangspunkt dient, für spezielle, eben nicht mehr als Kollektivgüter beschaffbare Lösungen entgeltlich zu arbeiten. Die Programmierer bieten ihr anschauliche Beispiele, wie die kostenlose Bereitstellung von Gütern und die entgeltliche Arbeit verzahnt werden kann. Diese Scharnierstelle zwischen Kollektivgut- und Exklusivgutbeschaffung, die sich ohne weiteres auch auf die Produktion von Inhalten und andere Leistungen übertragen lässt, dient Schmalz auch ohne die entsprechende theoretische Erklärung dazu, die “produzierenden Onliner” als selbsttätige Wirtschaftssubjekte, als die Helden zukünftiger Mikromärkte zu identifizieren.</p>
<p>In zwei Szenarien versucht Schmalz, die Vorzüge solcher Mikromärkte zu vergegenwärtigen und gleichzeitig klar zu machen, inwiefern ein Umdenken der Nutzer hierfür Voraussetzung ist. Ihr erstes Szenario der “Gratisspirale” zeichnet das Bild eines Webs, in dem ein chronischer Mangel an qualitativ interessanten Inhalten herrscht, weil es den von kostenlosen Angeboten verblendeten Nutzern an jeglicher Akzeptanz für Preise der Produkte produzierender Onliner mangelt, infolgedessen es für Produzenten qualitativ interessanter Güter keinen Anreiz zu deren Bereitstellung in digitaler Form gibt. Die ungebrochene Vormachtstellung der Werbung führt indes zur Dominanz aufmerksamkeitsheischender, möglichst preiswert zu beschaffender Inhalte, deren Darstellung sich zunehmend stärker nach der Choreografie der Werbung richtet. Dies, so Schmalz, ist dann auch die Stunde der starken Marken etablierter Webunternehmen, die ihren Anteil am Werbebudget und die fehlende Zahlungsbereitschaft der Nutzer ausnutzen können, kleine und mittlere Wettbewerber zu verdrängen. Diesem Szenario setzt sie das Modell der Mikromärkte entgegen, wobei die Nutzer die Motoren einer gänzlich neuen Webwirtschaft sind. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass den Preisen digitaler und anderer Güter produzierender Onlinern sowie kleinen und mittleren Unternehmen eine zunehmende Akzeptanz entgegengebracht wird, die es diesen Unternehmern ermöglicht, sich zu etablieren. Es liegt aus Sicht der Autorin ganz bei den Nutzern, die Vormacht der großen Webunternehmen zu brechen. “Wenn die Onlinekonsumenten [...] gezielt bei Mikroanbietern konsumieren, haben letztere Chancen, sich dauerhaft zu behaupten und nur so.” (Schmalz 2009, S.198f) Die Infrastruktur und die Technologie hierfür, wie Mikropayment-Systeme, Bewertungssysteme und sogar entsprechende Software, existiert bereits.</p>
<p><a title="4" name="4"></a><strong>5. Wertschöpfungsketten als Begründungszusammenhang von Mikromärkten</strong></p>
<p>Wenn es stimmt, dass erstens jeder Mikromarkt ein Geschäftsmodell ist und zweitens Webunternehmer sowie Risikokapitalgeber sich aus ihrer Abhängigkeit von vagen Erlösversprechen potentieller Werbeeinnahmen befreien wollen, um nicht länger Geld durch die Subvention kostenloser Angebote im Web zu verlieren, dann ist von einem wachsenden Interesse an Mikromärkten auszugehen. Nicht nur Schmalz lässt diese Schlußfolgerung angesichts der in der Vergangenheit beobachten Blasen am &#8220;Neuen Markt&#8221; zu (siehe z.B. <a href="http://stadtbote.wordpress.com/2009/04/05/die-lektion-zweier-blasen/" target="_blank" class="liexternal">Sander 2009</a>).  Es stellt sich dann die Frage, wie diese Mikromärkte entstehen können und anhand welcher Kriterien nach der Möglichkeit solcher Mikromärkte Ausschau gehalten werden kann.</p>
<p>Folgt man Schmalz, dann klafft die Marktlücke für die neuen Geschäftsmodelle ihrer zukünftigen Mikromärkte überall dort, wo Werbetreibende zunächst keinen Return on Investment (ROI) ihrer Werbeausgaben erwarten würden. Sie klafft ferner dort, wo etablierte Unternehmen auch keine Überschüsse andernorts eingenommener Werbeeinnahmen ausgeben wollen und auch keine zusätzlichen Netzeffekte für den Ausbau ihres Kerngeschäfts erkennen können. Marktlücken sind ferner überall dort zu vermuten, wo auch die Geschenk- und Allmendewirtschaft keine ausreichende oder überhaupt keine Versorgung mit entsprechenden Gütern zu leisten imstande ist.</p>
<p>Ein dann gangbarer Ansatz zur Suche nach Mikromärkten ist meines Erachtens die Überlegung, dass solche Mikromärkte mit kleinteiligen Anbieter- und Nachfragerstrukturen nur funktionsfähig sind, wenn es ihren Nutzern möglich ist, die besondere Höhe der Kosten der Beschaffung der jeweils umgeschlagenen Güter und ebenso den Nutzen dieser Güter im jeweils individuellen Einzelfall sich selbst und anderen gegenüber begründen zu können. Denn ausgehend von der Theorie kollektiven Handelns kann angenommen werden, dass nur solche Güter Mikromärkte konstituieren, deren Beschaffungskosten den individuellen Nutzen des einen oder der wenigen Beschaffenden übersteigen, sodass eine Beschaffung solcher Güter als Kollektivgüter unwahrscheinlich ist und daher nur in Anwesenheit eines Marktes wahrscheinlich wird. Erst ein funktionstüchtiger Marktplatz wird dann die Nachfrager sichtbar machen, denen die Beschaffung dieser Güter von Nutzen sein könnte und die deshalb bereit wären, sich an den Beschaffungskosten durch Zahlung eines Preises zu beteiligen.</p>
<p>Eine solche, den Nutzern gegenüber transparente Begründbarkeit von Kosten und Nutzen, die eine Voraussetzung jeder Zahlungsbereitschaft ist, ist generell im Kontext von Wertschöpfungskettenmodellen möglich, wie sie für Marktanalysen üblich sind. (siehe bspw. Strauß 2008) Die Prozesse innerhalb einzelner Stufen der Wertschöpfung und die Bedarfe der jeweils nachgeordneten Wertschöpfungsstufen zeigen ihren jeweiligen Teilnehmern auf, inwiefern der jeweils verlangte Preis durch den spezifischen Aufwand der Beschaffung und die Opportunitätskosten alternativer Beschaffungsstrategien (Make-or-Buy Entscheidung) gerechtfertigt ist und warum der Kauf bestimmter Güter sinnvoll ist, weil der jeweilige Marktteilnehmer seinerseits eine nutzbringende, also wertsteigernde Verwendungsmöglichkeit für das jeweils von ihm gekaufte Gut hat.</p>
<p>Will man solche Mikromarktplätze schaffen, setzt dies die systematische Suche nach Wertschöpfungsketten voraus, zu deren Werttreibern Informationsprozesse zählen, an denen nach Möglichkeit viele Internetnutzer sowohl als Nachfrager, als auch als Produzenten nicht nur digitaler Güter teilnehmen können, sobald man entsprechende Plattformen schafft, die bestehende Transaktionskostenbarrieren eliminieren. Solche Plattformen müssen diese Wertschöpfungsketten hinreichend strukturieren, um von einer möglichst großen Gruppe ihrer potentiellen Nutzer als Feld für eigene Aktivität verstanden werden zu können. Ebay ist hierfür das wohl prominenteste Beispiel. Wertschöpfungsketten in Form internetbasierter Plattformen zum Ausdruck zu bringen bedeutet, den Nutzern Kriterien und Referenzpunkte an die Hand zu geben, den Wert und die Qualität digitaler Güter beurteilen zu können und sich selbst sowohl als Nachfrager von Gütern, als auch als mögliche Produzenten von Gütern verstehen zu lernen. Gleichzeitig weisen solche Plattformen ihren Nutzern spielerisch den Weg, an die Möglichkeiten der neuen Mikromärkte ganz eigene Wertschöpfungsketten mit teilweise hoher Wertschöpfungstiefe zu koppeln. Vernetzung bedeutet bei solchen Plattformen nicht nur die Erschließung von Absatzchancen, sondern vor allem auch die Möglichkeit der Organisation arbeitsteiliger Prozesse. Auch hierfür ist Ebay ein gutes Beispiel.</p>
<p><a title="5" name="5"></a><strong>6. Unternehmer und Nutzer am Vorabend von Mikromarktrevolutionen</strong></p>
<p>Die Weiterführung des Plädoyers der Autorin für nutzergetriebene Mikromärkte mittels der Frage nach den geeigneten Wertschöpfungsketten offenbart meines Erachtens, dass die Vorherrschaft potentiell aus Werbung refinanzierbarer Geschäftsmodelle im Web nicht nur auf die Vorherrschaft bestimmter Geschäftsstrategievorstellungen und schon gar nicht auf die Irrationalität potentieller Nutzer zurückzuführen ist.</p>
<p>Zunächst fällt auf, dass der Nutzer derzeit vor allem deshalb als Erlösquelle außer Acht gelassen wird, weil er selbst nicht als Teilnehmer an Wertschöpfungsketten betrachtet wird, in deren Kontext er Anbieter und Nachfrager mit bestimmten Qualitäten, Wertmaßstäben und Präferenzen ist. Bei den von Schmalz kritisierten Gratisangeboten wird der Nutzer auf Schlüsselreize und affektive Grundbedürfnisse wie beispielsweise dem nach sozialer Interkation, Unterhaltung oder sexueller Erregung reduziert. Die dem Nutzer zugeschriebene Rolle ist in hohem Maße konsumtiv, sein Nutzen der meisten Angebote nicht quantifizierbar. Seinen Kosten stehen in aller Regel keine kostendeckenden oder gar gewinnträchtigen Verdienstmöglichkeiten gegenüber. Schmalz zäumt daher das Pferd von hinten auf, wenn sie die Nutzer unter diesen Bedingungen auch noch zur Zahlung auffordert. Das von Schmalz geforderte ökonomische Verhalten wird erst in dem Moment einsetzen, in dem Nutzer für Leistungen bezahlt werden, die sie im Kontext entsprechender Plattformen zu leisten imstande sind. Der Akt des Bezahlens wird in diesem Moment zu einer persönlich beurteilbaren und schützenswerten Handlung, weil ihr die Erfahrung des Bezahltwerdens gegenüber steht. (vgl. Schmalz 2009, S.76 u. S113)</p>
<p>So gesehen ist der Irrglaube an einen Überfluß digitaler Güter und die eng mit ihm verbundene, viel bescholtene &#8220;Piraterie&#8221; derzeit vielleicht nichts geringeres, als ein Aufstand gegen eine Art Feudalismus im Bereich der digitalen Güter, in dem Verfügungs- und Nutzungsrechte sowie technische Möglichkeiten ungleich verteilt sind, wobei soziale und institutionelle Zugangsbarrieren Egalisierung und Wettbewerb verhindern. Die Schädigung der Feudalherren wird von der Politik als illegal definiert, erscheint den &#8220;kleinen Leuten&#8221; aber als legitimes Mittel angesichts ihrer unverrückbaren Unterlegenheit unter den gegebenen Verhältnissen. Treibt man die Überlegung auf die Spitze, schreibt Gisela Schmalz also über den Vorabend einer Revolution. Sie könnte genau dann ins Haus stehen, wenn Risikokapitalgeber ihre Mittel in Zukunft  in künstliche Nachfrage auf den neuen Mikromärkten investierten, bis sich dort selbsttragende Entwicklungen einstellen, statt diese Gelder in der Hoffnung auf Werbeeinnahmen auf der Basis ausreichend großer Nutzerzahlen zu verbrennen.</p>
<p>Wer aber sind die Revolutionäre, die das Heft des Handelns in die Hand nehmen? Folgt man Schmalz Argumentation, werden in Zukunft Menschen interessant sein, die Wertschöpfungsketten zu erkennen oder zu entwerfen in der Lage sind, deren spezifische Transaktionskostenprobleme internetgestützte Lösungen interessant machen und die Konstitution von Mikromärkten ermöglichen. Dabei wird nicht die Erfindung gänzlich neuer Wertschöpfungsprozesse und -ketten revolutionär sein. Die revolutionäre Dynamik schöpferischer Zerstörung wird dort entfacht werden, wo es möglich ist, bestehende Wertschöpfungsketten kenntlich zu machen, die bislang durch materielle, institutionelle oder kulturelle Markteintrittsbarrieren nur wenigen zugänglich sind, um sie dann breiteren Nutzerkreisen zu öffnen. Wo immer dies mit Erfolg betrieben werden wird, werden die bis dahin auf diesen Märkten etablierten Akteure ihre Vormachtstellung zu verteidigen versuchen. Es ist erwartbar, dass sie dabei mit gesellschaftlichen Risiken drohen werden, etwa durch Qualitätsverlust, Preisverfall oder den Verlust von Arbeitsplätzen. Es wird jedoch weder in überwiegendem Maße zu Qualitätsverlusten, noch zum Preisverfall kommen, sondern zur Diversifizierung der auf diesen Märkten angebotenen Gütervielfalt und Qualität. Auch Arbeitsplatzverlust wird überkompensiert werden, sofern die gehandelten Gütern und Leistungen nicht automatisch von Maschinen generiert und gehandelt werden können, sondern Produktion und auch Handel die Arbeit denkender Menschen voraussetzt.</p>
<p><a title="6" name="6"></a><strong>7. Zusammenfassung und Ausblick</strong></p>
<p>Die Streitschrift von Gisela Schmalz ist keineswegs etwas für Internetpessimisten, wie Schwenk (<a href="http://carta.info/8339/no-economy-internetpessimisten/" class="liexternal">2009</a>) meint. Schmalz springt in die Bresche, indem sie dem aufmerksamkeitsökonomischen Denken der werbemittelgetriebenen Geschäftsmodelle und der damit aufs engste verknüpften Begeisterung für die Kostenlosigkeit von Gütern und Leistungen im Netz eine Absage erteilt. Entgegen dem Trend, der erst jüngst durch das Erscheinen des Buchs &#8220;Free &#8211; Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets&#8221; von Chris Anderson neue Nahrung erhalten hat (siehe hierzu u.a. <a href="http://www.yeseconomy.net/?p=1589" class="liexternal">Schmalz 2009b</a>), stellt sie die Frage nach der Möglichkeit internetgestützter Märkte. Damit tritt sie den von mir an anderer Stelle identifzierten Gründen mangelnder Marktinnovationen entgegen: Sie offenbart die Ökonomie als blinden Fleck der derzeit nicht nur in Akademikerkreisen geführten Diskussion, bricht mit der inkrementellen Weiterentwicklung dominanter &#8220;Geschäftsmodelle&#8221; und ermutigt zur Entwicklung neuer Formate. (siehe <a href="../?p=398" class="liinternal">Dieckmann 2008</a>) Geht es nach Schmalz, sollen diese Märkte sich selbst tragen und von Subventionen unabhängig sein. Die Nutzer des Internets sollen nicht mehr nur als zahlungsunwillige Nachfrager von Gütern und Leistungen in Erscheinung treten, sondern vermehrt als Anbieter agieren und zahlungswillig Geschäftsbeziehungen zueinander aufbauen. </p>
<p>Wie ich zu zeigen versucht habe, lässt sich das von Schmalz kritisierte Verhalten bestimmter Nutzer und die von ihr angedeutete Grenze der Kostenlosigkeit von Gütern und Leistungen mit Hilfe der Theorie kollektiven Handelns erklären. Diese Theorie erlaubt es, Kostenlosigkeit und Kostenpflichtigkeit von Gütern und Leistungen sauber abzugrenzen, ohne bestimmte Gruppen zu stigmatisieren. Wie ich bereits an anderer Stelle dargelegt habe (<a href="../?p=1043#_Toc229747805" class="liinternal">Dieckmann 2009a</a>), liefert diese Theorie zudem eine Begründung der von Schmalz thematisierten Knappheit digitaler Güter. Der Apell von Schmalz an die Nutzer, Güter und Leistungen Wertschätzung in Form von Zahlungswilligkeit entgegen zu bringen, ist meines Erachtens zu unterstützen, indem man auf die nutzerseitigen Wertschöpfungsketten fokussiert. Wie auch die Theorie kollektiven Handelns, so ist auch dies geeignet, die Nutzer für Schmalz&#8217; Vorschlag einer Yes Econonomy zu gewinnen, weil die Reflektion nutzerseitiger Wertschöpfungsketten sowohl die Nutzer, als auch die Unternehmer für die nutzerseitige Produktion von Gütern und Leistungen als entgeltlichen Wertschöpfungsprozessen sensibilisiert. (<a href="../?p=1068#3" class="liinternal">vgl. Dieckmann 2009</a>)</p>
<p>Auf dieser Grundlage ist es möglich, sich von der nicht enden wollenden, langsam langweilig werdenden Diskussion der aktuell prominenten, im Kern jedoch immer gleichen Portale zu entlasten. Ihre Nutzerzahlen und ihre Umsätze aus Werbeeinnahmen mögen gewaltig sein. Sie nachzuahmen ist jedoch schwierig, gleichzuziehen schier unmöglich, die Zahl der noch nicht gedachten und verwirklichten Konzepte vermutlich verschwindend gering. Schmalz eröffnet die Möglichkeit, sich von dieser Mode abzuwenden und sich fortan mit kleinen und mittleren Unternehmen zu beschäftigen, die in der Lage sind, dass Internet mit interessanten Lösungen für nutzerseitige Wertschöpfungsketten zu versorgen. Nutzerseitige Werschöpfungsketten zu hinterfragen wird unter Umständen zum Standardrepertoire der Bewertung von Geschäftsplänen im Bereich der &#8220;Neuen Medien&#8221; werden, weil sie der Schlüssel sind, sich von der Refinanzierung durch Werbeeinnahmen aus Aufmerksamkeitsdividenden zu lösen. </p>
<p>Mit der Frage nach nutzerseitigen Wertschöpfungsketten könnte dabei noch ein Aspekt verbunden sein, der die Entwicklung in dieser Richtung derzeit noch lähmt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die solchermaßen erreichbaren Volumina an Nutzern und Umsätzen nicht so gigantisch ausfallen werden, wie man dies bislang von Geschäftsmodellen gewohnt ist, die dem Gesetz der großen Zahl verpflichtet sind. Das erklärt sich aus der Nutzergruppen- und Branchenspezifik der kommenden Anwendungen. Es handelt sich schließlich um Nischen, auch wenn diese unter Umständen ziemlich groß sind. Das könnte lähmend wirken, weil es einem an Gigantomanie gewöhnten Risikokapitalsektor zunächst weniger attraktiv erscheinen könnte, solange hier nicht ein Umdenken stattfindet, wie es sich in einem Buch wie dem von Frau Schmalz bereits ankündigt. Fallen Nutzerzahlen und Umsätze im Bereich der von Schmalz vorhergesagten Mikromärkten jedoch kleiner aus als bislang üblich, schützt das kleine und mittlere Unternehmen vor der Konkurrenz durch übermächtige Wettbewerber. Und noch etwas könnte dadurch ins Haus stehen: Es könnte sein, dass die Stars dieser kommenden Entwicklung nicht mehr länger die hippen, medienaffinen Nachwuchs-StartUps sind, sondern der etablierte Software-Mittelstand, der bereits über entsprechende Erfahrungen mit bestimmten Wertschöpfungsketten und ihren Prozessen verfügt und überdies bereits kompatible Kunden- und Nutzernetzwerke mitbringt, das Web bislang aber ökonomisch uninteressant gefunden hat.</p>
<p><strong>Quellen und Verweise</strong></p>
<p>Dieckmann, Florian (2008): Kein Geld im Web2.0 aufgrund mangelnder Marktinnovation? <a href="http://www.derdieckmann.de/?p=398" class="liinternal">http://www.derdieckmann.de/?p=398</a>, 27.07.2008 , Stand 13.10.2009</p>
<p>Dieckmann, Florian (2009): Ökonomische Suboptimalität des Web 2.0. <a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1043" class="liinternal">http://www.derdieckmann.de/?p=1043</a>, 10.05.2009, Stand 13.10.2009</p>
<p>Dieckmann, Florian (2009a): Journalisten sind auch nur User. Warum also nutzergenerierte Inhalte nur als kostenlos verfügbare Kollektivgüter betrachten? <a href="http://www.derdieckmann.de/?p=1068" class="liinternal">http://www.derdieckmann.de/?p=1068</a>, 12.06.2009,  Stand 13.10.2009</p>
<p>Rogge, Philipp Sebastian (2007): Nutzergenerierte Inhalte als Erlösquelle für Medienunternehmen. Arbeitspapier des Instituts für Rundfunkökonomie an der Universität zu Köln. <a href="http://rundfunkoek.uni-koeln.de/institut/publikationen/arbeitspapiere/ap230.php" class="liexternal">http://rundfunkoek.uni-koeln.de/institut/publikationen/arbeitspapiere/ap230.php</a>, Stand 13.10.2009</p>
<p>Sander, Uwe (2009): Die Lektion zweier Blasen. <a href="http://stadtbote.wordpress.com/2009/04/05/die-lektion-zweier-blasen/" class="liexternal">http://stadtbote.wordpress.com/2009/04/05/die-lektion-zweier-blasen/</a>, 05.04.2009, Stand 13.10.2009</p>
<p>Schmalz, Gisela (2009): No Economy. Wie der Gratiswahn das Internet zerstört. Frankfurt am Main (Eichborn)</p>
<p>Schmalz, Gisela (2009a): Spielplatz oder Marktplatz. <a href="http://www.yeseconomy.net/wp-content/uploads/2009/05/spielplatz-oder-marktplatz-von-prof-dr-gisela-schmalz-1-91.pdf" class="lipdf">http://www.yeseconomy.net/wp-content/uploads/2009/05/spielplatz-oder-marktplatz-von-prof-dr-gisela-schmalz-1-91.pdf</a>, Stand 13.10.2009</p>
<p>Schmalz, Gisela (2009b): Wir verreißen Chris Andersons Buch “Free”. <a href="http://www.yeseconomy.net/?p=1589" class="liexternal">http://www.yeseconomy.net/?p=1589</a>, 28.09.2009, Stand 13.10.2009</p>
<p>Schwenk, Mathias (2009): No Economy: Ein Buch nur für Internetpessimisten. <a href="http://carta.info/8339/no-economy-internetpessimisten/" class="liexternal">http://carta.info/8339/no-economy-internetpessimisten/</a>, 23.04.2009, Stand 13.10.2009</p>
<p>Strauß, Ralf (2008): Marketingplanung mit Plan: Strategien für ergebnisorientiertes Marketing. Stuttgart (Schäffer-Poeschel)</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2&amp;p=1332</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Migration einer Vtiger-Installation von 5.0.4 auf 5.1.0 auf einem Webhost</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/?p=1314</link>
		<comments>http://www.derdieckmann.de/?p=1314#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 06:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Vtiger CRM]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdieckmann.de/?p=1314</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Migration+einer+Vtiger-Installation+von+5.0.4+auf+5.1.0+auf+einem+Webhost&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Vtiger+CRM&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2009-09-26&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1314&amp;rft.language=English"></span>

Wer bislang mit Erfolg ein vtiger-CRM Version 5.0.4 auf angemietetem Speicherplatz im Internet betrieben hat, in dem kommt derzeit der Wunsch auf, zur neuen Version 5.1.0 zu wechseln. Denn die verspricht verbesserte Kompatibilität zu Desktop- und Onlineanwendungen sowie größere Dynamik bei der Entwicklung neuer Erweiterungen dank neuer Schnittstellen. In der Installationsroutine ist die Migration von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Migration+einer+Vtiger-Installation+von+5.0.4+auf+5.1.0+auf+einem+Webhost&amp;rft.aulast=Dieckmann&amp;rft.aufirst=Florian&amp;rft.subject=Blog&amp;rft.subject=Vtiger+CRM&amp;rft.source=Der+Dieckmann&amp;rft.date=2009-09-26&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://www.derdieckmann.de/?p=1314&amp;rft.language=English"></span>

<p>Wer bislang mit Erfolg ein <a href="http://vtiger.de/" class="liexternal">vtiger-CRM</a> Version 5.0.4 auf angemietetem Speicherplatz im Internet betrieben hat, in dem kommt derzeit der Wunsch auf, zur neuen Version 5.1.0 zu wechseln. Denn die verspricht verbesserte Kompatibilität zu Desktop- und Onlineanwendungen sowie größere Dynamik bei der Entwicklung neuer Erweiterungen dank neuer Schnittstellen. In der Installationsroutine ist die Migration von 5.0.4 auf 5.1.0 werksseitig vorgesehen. Das <a href="http://wiki.vtiger.com/index.php/vtiger510:Migration" class="liexternal">Standardverfahren</a> wird auf den Seiten von vtiger.com minutiös beschrieben. Scheitert dies aber, weil man den Pfad der vorhandenen Installation nicht korrekt anzugeben weiß, kommt die Migration mittels der derzeitigen Installationsroutine erstmal ins stocken. Im folgenden meine Lösung.<span id="more-1314"></span></p>
<p>Da der vtiger-Sourcecode knapp 45 MB groß ist, wird man es sich zweimal überlegen, die vorhandene Installation per FTP mit der neuen Version zu überschreiben. Zum Glück. Denn der Sourcecode wird für die Migration gebraucht. Also bleibt die Originalinstallation bestehen, die neue Version kommt in ein parallel angelegtes Verzeichnis. Deshalb auch die Notwendigkeit, der Installationsroutine zu sagen, wo sie die letzte Installation findet.</p>
<p>Wenn es via FTP und Webbrowser nicht klappt, bleibt die Möglichkeit, das System auf dem eigenen Rechner nachzubauen, dort die Migration durchzuführen und die so aktualisierte Datenbank &#8211; und nur die Datenbank &#8211; auf die Datenbank des Servers aufzuspielen.</p>
<p>Vtiger kommt üblicherweise nicht als Software fürs Web daher, sondern als Installationsroutine für Windows, Linux etc. Diese Installationsroutine beinhaltet die Installation des Webservers Apache auf dem eigenen Rechner &#8211; wodurch vtiger dann eben auch sofort in einem Firmennetzwerk als Intranet zur Verfügung steht. Diese Standardinstallation beinhaltet aber nicht PhpMyAdmin, das man aber benötigt, um komfortabel die Datenbank bearbeiten zu können. Will man PhpMyAdmin nachträglich auf dem von vtiger mitgebrachten Apache installieren, kommen neue Probleme auf einen zu. Unter Vista zum Beispiel das Problem, dass es Schwierigkeiten mit den Schreibrechten im Ordner Program Files gibt.</p>
<p>Nun hat man es ja in der Regel eilig. Darum empfehle ich, <a href="http://www.apachefriends.org/de/xampp.html" class="liexternal">XAMPP</a> zu installieren &#8211; und zwar direkt unter c:\xampp, um die Vista-Scherereien zu umgehen &#8211; und in dessen htdocs-Verzeichnis  den Sourcecode der vorhandenen Webinstallation zu kopieren. Nach Anpassung der Datenbank-Zugangsdaten in der config.inc.php läuft vtiger 5.0.4.</p>
<p>Man kann nun daran gehen, vtiger 5.1.0 in einem parallelen Verzeichnis zu installieren, wie man dies bereits online versucht hat. Aber anders als im Web weiß man nun die genauen Pfadangabe des ursprünglichen Installationsverzeichnisses. Der Installationsprozess &#8220;Migrate&#8221; läuft dann wie am Schnürchen.</p>
<p>Anschließend geht man über http://localhost/xampp in PhpMyAdmin, zieht sich einen Dump der aktualisierten Datenbank und spielt diese auf die mittels der PhpMyAdmin-Verwaltungsoberfläche des eigenen Webhosters ein. Bevor man allerdings diesen Dump auf der im Internet angemieteten Datenbank einspielt,  installiert man dort zuerst vtiger 5.1.0 komplett neu &#8211; also nicht als Migration, sondern als Erstinstallation mit einer leeren Datenbank (leeren Tabellen). Diese leeren Tabellen der vtiger-Installation ersetzt man dann durch die vtiger-Tabellen des Dumps. Und fertig ist die Migration.</p>
<p>Soweit der Stand meiner Migration gestern. Mal sehen, welche Probleme mich heute erwarten&#8230;</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derdieckmann.de/?feed=rss2&amp;p=1314</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
