Sprache als Waffe
20. Januar 2010 | Rubrik: Vermischtes | Tags: Diskurs | 401 mal gelesen
Der Rechtsanwalt Robert Amsterdam weist darauf hin, dass die Durchsetzung eines bestimmten Sprachgebrauchs in der Lage ist, Missstände zu bemänteln. Konkret geht es ihm in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung Nr.15 vom 20.01.2010 auf Seite 2 um Angriffe auf die Menschenrechte, die allein durch Verkehrung von Sprachgebräuchen verdeckt würden. Folgendes Zitat, das im Artikel dem Bürgerrechtler Stokley Carmichael zugeschrieben wird, ist mir notierenswert:
“Wir müssen um das Recht kämpfen, Begriffe einzuführen – und darum, dass diese Begriffe akzeptiert werden. Das ist das erste Bedürfnis eines freien Menschen, und das erste, was jeder Unterdrücker ihm verweigert.”
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