Dank Bologna ist Zeit nun Luxus. Notiz zur Bologna-Diskussion zwischen Wolfgang Seibel und Robert Stockhammer
2. Juli 2009 | Rubrik: Vermischtes | Tags: Bologna, Elite, Studium | 681 mal gelesen
Vergangene Woche plädierte der Verwaltungswissenschaftler Wolfgang Seibel für die Chancen des Bologna Prozesses, der lediglich von den Hochschulen und insbesondere von den Professoren falsch umgesetzt würde. Spätestens als Seibel am Ende seines Artikels die “Die-Besten-gehen-ins-Ausland”-Karte spielte, war es Zeit, ihn nicht mehr ernst zu nehmen. Wen interessieren “die Besten”, wenn man auch in Zukunft in einer friedlichen Gesellschaft möglichst vieler intelligenter und durchschnittlich wohlhabendender Menschen leben will? Dankenswerterweise liest man heute unter der Überschrift “Im Interesse der Studierenden?” eine Erwiderung eines Literaturwissenschaftlers. Robert Stockhammer weist den Kollegen aus der Verwaltungswissenschaft darauf hin, dass die BA/MA-Reform vor allem die Macht der Universitätsverwaltung gestärkt habe, was der Ausgestaltung der Studiengänge durch Professoren enge Grenzen setze. mehr »
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