Das Problem mit dem, was man für sein Leben halten will

„In Max Frischs Roman Mein Name sei Gantenbein gibt es den Satz: ‚Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält.‘ […] das Problem: Wenn man eine Geschichte erfindet, die man für sein Leben halten will, sollte sie möglichst nicht enden. Und es sollte eine sehr gute Geschichte sein. Die meisten Geschichten sind nicht gut genug, leider. Das Leben schreibt die besseren – oder sagen wir: stärkeren.“

Axel Hacke: Das Beste aus aller Welt. In: Süddeutsche Zeitung Magazin, Nr.21, 25.05.2012, S.42

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