Notizen zu Nadolnys Ullsteinroman
8. Juli 2008 | Rubrik: Quellen, Methoden und Werkzeuge, Vermischtes | Tags: lesen, Schreiben, wissenschaftliches Arbeiten | 560 mal gelesen
“Was man hier in Führt konnte, war Lesen. Es gab den Leseverein und eine Menge Bücher. Leopold hätte gern Striche an den Rand gemacht, aber das ging bei geliehenen Büchern nicht, und eigene wollte man ja nach der Lektüre wieder verkaufen. Dabei gab es nichts Schöneres als den Dialog mit einem Buch, der sich im Anstreichen vollzog. Leser, die nicht anstrichen, blieben außerhalb. Leopold half sich mit kleinen geschlitzten Papierstreifen, die er an die Seitenränder steckte.”
aus: Nadolny, Sten: Ullsteinroman. Berlin 2004, S.33
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