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	<title>Kommentare zu: Networking. Zusammenfassung einer Lektüre gleichnamiger Ratgeberliteratur und weiterführende Überlegungen.</title>
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	<description>Die Internetseiten von Florian Dieckmann</description>
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		<title>Von: Rudolph</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/archives/828/comment-page-1#comment-704</link>
		<dc:creator>Rudolph</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 12:57:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun ja, zunächst möchte ich (um nicht zur schweigend zustimmenden Mehrheit zu gehören) nur kurz sagen, dass der Beitrag fundiert und sehr interessant ist.
Mir fehlt aber der Aspekt, dass man sich nicht nur in einem Business-Netzwerkl betätigen sollte, da man sonst zwangsläufig einige Kontakte nicht pflegen kann. Gerade im professionellen Bereich ist Eindimensionalität tödlich, auch wenn es sich um den Branchenführer im deutschsprachigen Web handelt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, zunächst möchte ich (um nicht zur schweigend zustimmenden Mehrheit zu gehören) nur kurz sagen, dass der Beitrag fundiert und sehr interessant ist.<br />
Mir fehlt aber der Aspekt, dass man sich nicht nur in einem Business-Netzwerkl betätigen sollte, da man sonst zwangsläufig einige Kontakte nicht pflegen kann. Gerade im professionellen Bereich ist Eindimensionalität tödlich, auch wenn es sich um den Branchenführer im deutschsprachigen Web handelt.</p>
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		<title>Von: Stefanie Seewald</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/archives/828/comment-page-1#comment-598</link>
		<dc:creator>Stefanie Seewald</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 07:51:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Kommentar zum Kommentar von Thomas Roth:
Gern würde ich meine Wertschätzung von Florians Beträgen durch öffentlich zugängliche Kommentare zeigen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich meine (zum Teil unausgegorenen) Gedanken dazu für alle Zeit im Netz und damit zitierbar sehen will. :-)
Deshalb lieber Florian, bekommst du meine Anmerkungen gleich per E-Mail. Aber das soll natürlich die weniger furchtsamen Menschen unter uns nicht davon abhalten, weiterhin öffentlich zu kommentieren!!! Schließlich profitiere ich auch von eurer Offenheit :-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kommentar zum Kommentar von Thomas Roth:<br />
Gern würde ich meine Wertschätzung von Florians Beträgen durch öffentlich zugängliche Kommentare zeigen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich meine (zum Teil unausgegorenen) Gedanken dazu für alle Zeit im Netz und damit zitierbar sehen will. <img src='http://www.derdieckmann.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Deshalb lieber Florian, bekommst du meine Anmerkungen gleich per E-Mail. Aber das soll natürlich die weniger furchtsamen Menschen unter uns nicht davon abhalten, weiterhin öffentlich zu kommentieren!!! Schließlich profitiere ich auch von eurer Offenheit <img src='http://www.derdieckmann.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Florian Dieckmann</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/archives/828/comment-page-1#comment-492</link>
		<dc:creator>Florian Dieckmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 19:46:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachtrag #1: Soziometrie / Netzwerkanalysen

Ich habe vergessen meine Beobachtung zu erwähnen, dass es in der Networking-Literatur keine Überlegungen zur soziometrischen Analyse von Datenbeständen zu geben scheint. Weder als Möglichkeit mit Anwendungsbeispielen für Privatanwender, noch aus dem Blickwinkel der Betreiber von Networking-Veranstaltungen bzw. -Plattformen. So habe ich noch nirgends entdeckt, dass jemand darüber nachdenkt, wie man die Datenbestände von XING etc. mit Mitteln der Soziometrie bezogen auf das Bedürfnis bestimmter Kundenanwendungen (Personalrekrutierung, spezielle Kampagnen aus dem Bereich Werbung, zielgruppengenaue politische werbung etc.) nutzen kann, bspw., indem man wertvollere Multiplikatoren mit hoher Reichweite in spezifischen Öffentlichkeiten von minder wertvollen Multiplikatoren zu unterscheiden versucht, die weniger spezifische oder quantitativ weniger interessante Kontakte erreichen können etc. In gewisser Weise ist so etwas bereits vorhanden, nämlich indem die unterschiedlichen Verbindungen zwischen Leuten angezeigt werden können. Großkunden von XING, StudiVZ o.ä. könnten hier interessante Leistungen angeboten werden, an die die arglosen Nutzer all der Communities erstmal nicht denken dürften. Vielleicht auch dies ein Grund, warum so ein Portal wie StudiVZ ökonomisch interessant ist.

Nachtrag #2: Netzwerkanalytische Denkansätze

Die von mir gesichtete Literatur nimmt in keiner Weise bezug auf Theorien der sozialen Netzwerkanalyse. Dies ist kurios. Zumindest Konzepte wie die Idee &quot;struktureller Löcher&quot;, die &quot;Stärke schwacher Beziehungen&quot; (Ronald Burt) oder auch das Konzept des &quot;sozialen Kapitals&quot; (Pierre Bourdieu) würde einer Erörterung lohnen und wäre für die Leser von Networking-Literatur über die Maßen fruchtbar. Das die Literatur hier mehr als schwach ist, mag ggf. mit der fachlichen Herkunft der Autoren zu erklären sein. 

Gerade im Anschluß an solche Konzepte und Theoreme ließe sich auch darüber sprechen, wie sich der Wert von Kontakten begründen ließe. So stellt sich z.B. im Hinblick auf XING die Frage, ob man Kontakte &quot;preisgeben&quot; soll oder besser noch, welche Kontakte man gegenüber Dritten sichtbar machen, d.h. preisgeben sollte. Denn deren Preisgabe mindert u.U. nicht nur ihren Wert für den ursprünglichen Kontaktinhaber (bspw. im Falle eines Interesses an provisionierter Vermittlung solcher Kontakte oder der Wahrung von Wettbewerbsvorteilen durch Geheimhaltung bestimmter Kontakte). Es kann auch sein, dass eine Person durch ihre Kontakte bewertet wird. Sag mir, wen Du kennst und ich sag Dir, wer Du bist. Solche und ähnliche Überlegungen fehlen in der Networking-Literatur.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag #1: Soziometrie / Netzwerkanalysen</p>
<p>Ich habe vergessen meine Beobachtung zu erwähnen, dass es in der Networking-Literatur keine Überlegungen zur soziometrischen Analyse von Datenbeständen zu geben scheint. Weder als Möglichkeit mit Anwendungsbeispielen für Privatanwender, noch aus dem Blickwinkel der Betreiber von Networking-Veranstaltungen bzw. -Plattformen. So habe ich noch nirgends entdeckt, dass jemand darüber nachdenkt, wie man die Datenbestände von XING etc. mit Mitteln der Soziometrie bezogen auf das Bedürfnis bestimmter Kundenanwendungen (Personalrekrutierung, spezielle Kampagnen aus dem Bereich Werbung, zielgruppengenaue politische werbung etc.) nutzen kann, bspw., indem man wertvollere Multiplikatoren mit hoher Reichweite in spezifischen Öffentlichkeiten von minder wertvollen Multiplikatoren zu unterscheiden versucht, die weniger spezifische oder quantitativ weniger interessante Kontakte erreichen können etc. In gewisser Weise ist so etwas bereits vorhanden, nämlich indem die unterschiedlichen Verbindungen zwischen Leuten angezeigt werden können. Großkunden von XING, StudiVZ o.ä. könnten hier interessante Leistungen angeboten werden, an die die arglosen Nutzer all der Communities erstmal nicht denken dürften. Vielleicht auch dies ein Grund, warum so ein Portal wie StudiVZ ökonomisch interessant ist.</p>
<p>Nachtrag #2: Netzwerkanalytische Denkansätze</p>
<p>Die von mir gesichtete Literatur nimmt in keiner Weise bezug auf Theorien der sozialen Netzwerkanalyse. Dies ist kurios. Zumindest Konzepte wie die Idee &#8220;struktureller Löcher&#8221;, die &#8220;Stärke schwacher Beziehungen&#8221; (Ronald Burt) oder auch das Konzept des &#8220;sozialen Kapitals&#8221; (Pierre Bourdieu) würde einer Erörterung lohnen und wäre für die Leser von Networking-Literatur über die Maßen fruchtbar. Das die Literatur hier mehr als schwach ist, mag ggf. mit der fachlichen Herkunft der Autoren zu erklären sein. </p>
<p>Gerade im Anschluß an solche Konzepte und Theoreme ließe sich auch darüber sprechen, wie sich der Wert von Kontakten begründen ließe. So stellt sich z.B. im Hinblick auf XING die Frage, ob man Kontakte &#8220;preisgeben&#8221; soll oder besser noch, welche Kontakte man gegenüber Dritten sichtbar machen, d.h. preisgeben sollte. Denn deren Preisgabe mindert u.U. nicht nur ihren Wert für den ursprünglichen Kontaktinhaber (bspw. im Falle eines Interesses an provisionierter Vermittlung solcher Kontakte oder der Wahrung von Wettbewerbsvorteilen durch Geheimhaltung bestimmter Kontakte). Es kann auch sein, dass eine Person durch ihre Kontakte bewertet wird. Sag mir, wen Du kennst und ich sag Dir, wer Du bist. Solche und ähnliche Überlegungen fehlen in der Networking-Literatur.</p>
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	<item>
		<title>Von: Roth, Thomas</title>
		<link>http://www.derdieckmann.de/archives/828/comment-page-1#comment-477</link>
		<dc:creator>Roth, Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 10:03:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gedanken zu deinem &quot;Networking&quot;.

Wenn man die Zugriffszahlen zu Deinen Artikeln in betracht zieht, &quot;leistest&quot; Du einen respektablen Beitrag für eine große Anzahl von Menschen (Schnitt: 100).
Legt man die Kommentar-Zahlen dagegen, leistet sich Deine Leser-Community dagegen eine doch gewagte Schweigsamkeit. (Dies ist vornehmlich eine Selbstkritik, da ich Dein größter Fan bin und dennoch nicht auf jeden Artikel eine Rückmeldung gebe)
 
Ein Minimalkommentar wäre die Rückmeldung über die Einordung des Gelesenen in die eigene Gedankenwelt.

Ich beschäftige mich gerade sehr stark mit John Boyd, einem Militärtheoretiker. 
Meine spontanen Verbindungen zwischen Boyd&#039;s Theoriegebäude und dem Problem des blutleeren &quot;Networkings&quot;, im besonderen auf Symposien und dergleichen. Diese Veranstaltungen sind ein bereichernder Test für meine Überlebensfähigkeiten. Für was ein Test? Ich komme mit einer bestimmten &quot;Orientierung&quot; zu diesen Veranstaltungen. Diese Orientierung, die sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt und gespeist wird, setzte ich der Realität aus, im engeren Sinne, diskutiere ich sie mit den anderen Teilnehmer. 
Am besten ich gehe mit einem Bündel von solchen Orientierungen/Hypothesen dahin. 

Zusammenfassung: Ich will nicht mit meinem Wissen glänzen, sondern die Adaptabilität meiner Gedanken überprüfen (zu lassen).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gedanken zu deinem &#8220;Networking&#8221;.</p>
<p>Wenn man die Zugriffszahlen zu Deinen Artikeln in betracht zieht, &#8220;leistest&#8221; Du einen respektablen Beitrag für eine große Anzahl von Menschen (Schnitt: 100).<br />
Legt man die Kommentar-Zahlen dagegen, leistet sich Deine Leser-Community dagegen eine doch gewagte Schweigsamkeit. (Dies ist vornehmlich eine Selbstkritik, da ich Dein größter Fan bin und dennoch nicht auf jeden Artikel eine Rückmeldung gebe)</p>
<p>Ein Minimalkommentar wäre die Rückmeldung über die Einordung des Gelesenen in die eigene Gedankenwelt.</p>
<p>Ich beschäftige mich gerade sehr stark mit John Boyd, einem Militärtheoretiker.<br />
Meine spontanen Verbindungen zwischen Boyd&#8217;s Theoriegebäude und dem Problem des blutleeren &#8220;Networkings&#8221;, im besonderen auf Symposien und dergleichen. Diese Veranstaltungen sind ein bereichernder Test für meine Überlebensfähigkeiten. Für was ein Test? Ich komme mit einer bestimmten &#8220;Orientierung&#8221; zu diesen Veranstaltungen. Diese Orientierung, die sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt und gespeist wird, setzte ich der Realität aus, im engeren Sinne, diskutiere ich sie mit den anderen Teilnehmer.<br />
Am besten ich gehe mit einem Bündel von solchen Orientierungen/Hypothesen dahin. </p>
<p>Zusammenfassung: Ich will nicht mit meinem Wissen glänzen, sondern die Adaptabilität meiner Gedanken überprüfen (zu lassen).</p>
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