Quellen, Methoden und Werkzeuge

Closeall: In MS Windows auf Knopfdruck alle Fenster schließen

Closeall von Bruno Kropp ist wohl eines der nützlichsten kleinen Werkzeuge, die man für Windows finden kann. Auf Knopfdruck können damit unter Windows (u.a. Vista und Windows 7) alle laufenden Anwendungen beendet werden. Dies ist besonders dann nützlich, wenn die Hektik des Alltags zum parallelen Öffnen immer neuer Anwendungen (Fenster) verleitet, die dann irgendwann alle wieder geschlossen werden müssen. Denn das manuelle Schließen kann täglich wertvolle Minuten kosten. mehr »

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Publishing my library? The usage of Zotero demands a not so easy decision.

When I began to work with Zotero a few days ago, I found an article by Marc Sample about how and why he wants to share his library of citations and notes online. Sample, a professor of Contemporary American Literature and New Media Studies in the English Department at George Mason University, in Fairfax, Virginia, pleads for collaboration in the humanities and looks at Zotero as a very smart opportunity to do so. mehr »

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Firefox ohne Zotero zu benutzen erscheint mir als verschwendete Zeit

Bislang hätte man der Meinung sein können, Literaturverwaltungsprogramme seien eine lästige, langweilige und manchmal sogar teure Angelegenheit. Spätestes seit Zotero dürfte das anders werden. Der Claim “Citation management is only the beginning” ist ernst zu nehmen. An anderer Stelle heißt es auch: “Zotero aims to create the world’s best research tool and has already been adopted by hundreds of thousands of users”. Zurecht. Ich denke, dass jedermann Zotero nutzen sollte – und sei es nur zur Verwaltung seiner Lesezeichen. Folgendes spricht dafür: mehr »

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Notizen zu Briefstellern – den verschwundenen “Anleitungen schriftlicher Kommunikation”

Im Oktober 2008 habe ich im Katalog der Ausstellung “Der Brief – Ereignis und Objekt“ einen Hinweis auf Susanne Ettls Buch über Briefsteller als “Anleitungen zur schriftlichen Kommunikation” gefunden. Angeregt durch die Ausstellung hatte ich bereits an anderer Stelle ein paar Überlegungen zu den Vorteilen des papiernen Briefs angestellt. Im Folgenden referiere ich nun einige Passagen aus Ettls Buch, das ich mittlerweile gelesen habe. Briefsteller sind laut Ettl aus der germanistischen Forschung verschwunden. Dabei sind sie lange Zeit neben Poetiken und Rhetoriken anerkannte Lehrbücher gewesen.  Ihr Verschwinden in der Forschung begründet Ettl unter anderem damit, dass sie in ihrer Spätphase zu “Vorschriftenbüchern für Menschen mit geringer Sprachgewalt” herabgesunken sind. Allerdings ist eine bestimmte Form von Briefsteller noch immer allgemein bekannt: Der Bewerbungsratgeber. mehr »

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Bolker, Joan: Writing Your Dissertation in Fifteen Minutes a Day. A Guide for Starting, Revising, and Finishing Your Doctoral Thesis. New York 1998

Im Folgenden fasse ich in Auszügen Joan Bolkers Writing Your Dissertation in Fifteen Minutes a Day zusammen. Auf das Buch bin ich durch eine Bekannte aufmerksam gemacht worden, die an der Universität Lüneburg promoviert. Mein Interessenschwerpunkt lag bei der Lektüre auf Fragen, wie man am besten anfängt und wie man zu einem ersten Entwurf gelangt. Bolkers Buch ist eine lesenswerte und ermutigende Einführung, wenn es um selbstständiges Schreiben geht. Unberücksichtigt bleiben natürlich konkrete Hinweise, welche Anforderungen das deutsche Wissenschaftssystem an das Exposé stellt und wie man in Deutschland den Weg zu einer externen Promotion beschreitet. Darin besteht aber auch der Vorteil ihres Buchs. Im Duktus des sachsonischen Wissenschaftsstils widmet sich Bolker ganz ohne Verklemmtheit Problemen des Schreibens und Problemen der Interation mit ersten Lesern, mit Betreuern und Gutachtern. mehr »

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Notizen zu Nadolnys Ullsteinroman

“Was man hier in Führt konnte, war Lesen. Es gab den Leseverein und eine Menge Bücher. Leopold hätte gern Striche an den Rand gemacht, aber das ging bei geliehenen Büchern nicht, und eigene wollte man ja nach der Lektüre wieder verkaufen. Dabei gab es nichts Schöneres als den Dialog mit einem Buch, der sich im Anstreichen vollzog. Leser, die nicht anstrichen, blieben außerhalb. Leopold half sich mit kleinen geschlitzten Papierstreifen, die er an die Seitenränder steckte.”

aus: Nadolny, Sten: Ullsteinroman. Berlin 2004, S.33

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