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Berlin | Provinz. Notizen zu „Echtleben“ von Katja Kullmann

Katja Kullmann, in Berlin lebend und nach eigener Aussage Tochter eines Versicherungskaufmanns aus der Nähe von Frankfurt am Main, beschreibt in ihrem neuen Buch „Echtleben“ Berlin als eine „Erfindung“, die „forterzählt“ wird und dabei jedes „aufgeweckte“ Kind der Mittelschicht zwischen 15 und 45 anzieht. Kullmann vermutet, dass ein nicht geringer Teil dieser Leute teils oder ganz vom Geld der Eltern lebt, sodass ein bestimmtes „Berlin“ eine von Eltern subventionierte Fiktion ist. Das hierfür notwendige Geld wird dabei von den Eltern in traditionellen, scheinbar wenig schillernden Berufen in der ebenso wenig interessanten Provinz erworben. Provinziell ist dabei alles, was nicht Berlin ist. Weiterlesen