Firefox ohne Zotero zu benutzen erscheint mir als verschwendete Zeit

Bislang hätte man der Meinung sein können, Literaturverwaltungsprogramme seien eine lästige, langweilige und manchmal sogar teure Angelegenheit. Spätestes seit Zotero dürfte das anders werden. Der Claim “Citation management is only the beginning” ist ernst zu nehmen. An anderer Stelle heißt es auch: “Zotero aims to create the world’s best research tool and has already been adopted by hundreds of thousands of users”. Zurecht. Ich denke, dass jedermann Zotero nutzen sollte – und sei es nur zur Verwaltung seiner Lesezeichen. Folgendes spricht dafür: mehr »

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Jana Hochbergs Weblog und das Manifest der “Hard Blogging Scientists”

Durch Jana Hochberg und Ihr Weblog http://gophi.blogspot.com bin ich auf das Projekt Hardblogginscientists aufmerksam geworden. Jana platziert auf Ihrer Seite den Button des Projekts und bekennt sich damit zu dem dort veröffentlichten “Manifest V0.2″ der Hardblogginscientists: mehr »

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Notizen zu Nadolnys Ullsteinroman

“Was man hier in Führt konnte, war Lesen. Es gab den Leseverein und eine Menge Bücher. Leopold hätte gern Striche an den Rand gemacht, aber das ging bei geliehenen Büchern nicht, und eigene wollte man ja nach der Lektüre wieder verkaufen. Dabei gab es nichts Schöneres als den Dialog mit einem Buch, der sich im Anstreichen vollzog. Leser, die nicht anstrichen, blieben außerhalb. Leopold half sich mit kleinen geschlitzten Papierstreifen, die er an die Seitenränder steckte.”

aus: Nadolny, Sten: Ullsteinroman. Berlin 2004, S.33

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Standardisierung von Textproduktion: Ereignis, Bericht, Kontext, Deutung und offene Fragen

Ich denke, dass jeder Text, sei es ein Mikroartikel, eine Forschungsnotiz oder ein Brief, einen sich wiederholenden Aufbau hat oder zumindest haben kann. Dieser Aufbau ist also ein Standard und man kann ihn als einen solchen entwerfen, um sich von immer neuen Entscheidungen zu entlasten, wie man Gedanken oder Beobachtungen schriftlich fassen will. mehr »

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Galtung, Johan: Struktur, Kultur und intellektueller Stil.

Ein vergleichender Essay über sachsonische, teutonische, gallische und nipponische Wissenschaft. In: Wierlacher, Alois (Hg.): Das Fremde und das Eigene: Prolegomena zu einer interkulturellen Germanistik. München (Iudicium-Verlag) 1985, S.151-196 [Nr.1183]

(Das folgende Exzerpt ist eine verbesserte Variante des alten Exzerpts vom 3.12.2007)

[Exzerpt]

Der Herausgeber betont in einer Vorbemerkung zum Aufsatz, dass er ihn in der Hoffnung abdruckt, „dass uns der ebenso launige wie bedenkenswerte Vortrag zur näheren Erforschung und zur Tolerierung der kulturellen Unterschiede auch des wissenschaftlichen Redens und Schreibens anregt.“ Mit den Worten der Freien Universität zu Galtungs Ausführungen setzt er hinzu: „Kein Streit wird darüber aufkommen, dass [...] Rücksichtnahme [...] fremder Lebensgewohnheiten zu den Vorbedingungen gehört, das Nebeneinander von [...] Menschen [...] erträglich oder auch nur denkbar zu machen. Die Wissenschaftler [...] tun gut daran, mit dieser Einsicht bei sich selber anzufangen.“ (151) mehr »

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