Wie man einen Vertrieb mit vtiger CRM unterstützt.

Im Gegensatz zu namentlich bekannteren, lizenzgebühren-pflichtigen Customer-Relationship-Management (CRM) Systemen und themenverwandten Dienstleistungen ist das System vtiger im Internet kostenlos verfügbar. Die Installation gelingt ohne weiteres auch dem ambitionierten Laien. Vtiger ist daher ein außerordentlich niedrigschwelliges Angebot, ein softwaregestütztes Vertriebssystem aufzubauen. Doch ohne Konzept und Methode bleibt der Einsatz solch eines Systems womöglich Spielerei. Auch lässt sich ohne klare Absichten kaum bewerten, ob der Funktionsumfang von vtiger ausreicht und sich in der alltäglichen Arbeit bewähren wird. Im Folgenden referiere ich daher auf der Basis der äußerst empfehlenswerten Bücher von Peter Winkelmann Grundlagen der Vertriebskonzeption und stelle vor diesem Hintergrund Überlegungen zu Möglichkeiten und Grenzen eines Vertriebsmanagements auf der Basis von vtiger an. Weiterlesen

Geolocation of Accounts using vtiger CRM and Google Maps API

During the last days, I discovered a promising extension for vtiger called OSS Report2Map offered by OpenSaaS Betissa Investments Sp. z oo, Warszawa, Poland. Its purpose is to geolocate accounts as different pins on a map within vtiger by using the google maps API. By clicking a single pin, the application shows the name of the account and its adress. OpenSaaS offers a video on YouTube to show the module at work. According to OpenSaaS, its functionality eases search operations e.g. to find „empty areas“. To do so, the user can make use of the report-module to define a specific selection of accounts to be shown on a map. When editing the settings of Report2Map, this report can be chosen by it’s record-ID to import name, adress and geolocation of related accounts into a map. Even more, the resulting map can be exported as static html to be used somewhere else – e.g. on a website. Report2Map is for sale only, but at a reasonable low price of actually 246 PLN (ca. 62 EUR or 89 USD). After purchase, OpenSaaS sends you by email the manual and the module as a zip-file which has to be installed as usual via vtiger’s module manager. After a smooth installation, I personally faced some teething troubles which I was able to solve after a kind email conversation with OpenSaaS. Weiterlesen

Zugang zu Elitepositionen dank bestimmter (unbestimmter) Persönlichkeitsmerkmale

Die Stichworte in der Zusammenfassung der Forschungsergebnisse des Elitesoziologen Michael Hartmann lesen sich wie eine Blaupause der Relevanzkriterien der Redaktionen von Karriereheftchen und Themenseiten großer Tageszeitungen:

Der gewünschte Habitus wird in den Chefetagen der deutschen Großunternehmen an vier zentralen Persönlichkeitsmerkmalen festgemacht:

  • Man sollte eine intime Kenntnis der Dress- und Benimmcodes aufweisen, weil dies aus Sicht der Entscheider anzeigt, ob der Kandidat die geschriebenen und vor allem die ungeschriebenen Regeln und Gesetze in den Chefetagen der Wirtschaft kenne und auch zu beherzigen gewillt sei.
  • Eine breite Allgemeinbildung sei erwünscht, weil sie als ein klares Indiz für den berühmten und als unbedingt notwendig erachteten ‚Blick über den Tellerrand‘ angesehen werde.
  • Notwendig sei auch eine breite unternehmerische Einstellung und der damit als notwendig erachteten optimistischen Lebenseinstellung.
  • Persönliche Souveränität in Auftreten und Verhalten als wichtigstes Element schließlich zeichne in den Augen der Verantwortlichen all diejenigen aus, die für Führungsaufgaben dieser Größenordnung geeignet seien.

Solche habituellen Persönlichkeitsmerkmale werden in erster Linie von dem Milieu vermittelt, in dem man aufgewachsen ist, und sind nicht durch fachliche persönliche Leistung zu erwerben.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Hartmann_%28Soziologe%29#Forschungen (eigene Hervorhebungen)

New vtiger module “vtiger relations” – request for proposals

I’m looking for a programmer who is willing to develop a new vtiger CRM module called „vtiger relations“ using vtlib.
[Last update 2011-07-20: Module development is completed. Click here for documentation and download.] Weiterlesen

Proposal for a new vtiger module to document and analyse relations among various stakeholders

This is a proposal for a new module in vtiger including a description of its aims and specifications. I suggest to call this new module „Relations“. It is designated to document and analyse relations among accounts and/or contacts. The module shall is an optional extension of vtiger and could is available at the „Marketing“-tab. (Update 2011-10-07: My module „Relations“ has been released! Click here for Download.)

The idea about the new module is inspired by concepts and software related to social network analysis (SNA). Furthermore, it is encouraged by similar features already available at other CRM software suites like e.g. Siebel Oracle. The new module will be highly useful to understand the behaviour of whole markets as well as single customers. Until now, we try to understand all the relationships out there mostly intutively based on personal experience and due to a lack of properly structured data without any software. Keeping in mind that vtiger is a „relationship management“ software, it is remarkable that relations are not handled yet. Introducing a structure that handles „relations“ as self-contained entities, the new module will take advantage of information already gathered by using vtiger. It will extent the usage of vtiger to learn about market structure and to design more efficient campaigns and communication strategies. It will also be useful to learn more about the behaviour of competitors or rivals. Weiterlesen

Die rollenbasierte Rechte- und Benutzerverwaltung im Vtiger CRM

Die rollenbasierte Rechte- und Benutzerverwaltung in Vtiger CRM gehört zum Pflichtteil jeder Implementation von Vtiger, sobald man mit mehr als einem Benutzer damit arbeitet. Und selbst im Falle einer Benutzung durch nur einen Nutzer ist man gut beraten, das CRM im Regelbetrieb nicht als Administrator („admin“) zu nutzen, sondern sich im Hinblick auf die Möglichkeit einer späteren Einbindung weiterer Nutzer einen separaten Benutzer anzulegen. Frank Piepiorra beschreibt die rollenbasierte Rechte- und Benutzerverwaltung in der vierten Ausgabe seines Handbuchs, indem er zunächst in die Rechteverwaltung einführt, dabei Begriffe klärt und erst dann zur Benutzerverwaltung übergeht. Seine Anleitung finde ich aber noch immer recht technisch und relativ wenig anschaulich, weshalb ich mich hier ergänzend an einer Beschreibung meiner eigenen Erfahrungen und Überlegungen zu diesem Thema versuche. Wie bereits Piepiorra schreibt, empfiehlt es sich, zunächst mit der „globalen Rechtevergabe“ zu beginnen, dann Profile und hierauf aufbauend Rollen zu definieren. Sofern die Anwendung es erfordert, lassen sich auf dieser Grundlage dann auch (Nutzer-)Gruppen definieren. Weiterlesen

Migration von vtiger 5.1.0 auf vtiger 5.2.x klappt hervorragend!

So schnell ging es selten beim Umzug von einer vtiger-Version zur nächsten! Einfach den Source-Code von vtiger 5.2.x auf den Server kopieren, in PhpMyAdmin eine Kopie der bestehenden Datenbank erstellen und dann den Pfad zu vtiger 5.2.x aufrufen. Es erscheint die Installationsroutine. Hier „Migrate“ auswählen und los geht es. Weiterlesen

Zum Umgang mit Sicherheitslücken bei Webanwendungen mittels .htaccess

In einem aktuellen Projekt habe ich zum ersten Mal den Fall einer „gehackten“ Webanwendung kennen gelernt. Dem Angreifer ist es dabei gelungen, eine eigene .htaccess-Datei anzulegen oder in eine vorhandene .htaccess-Datei zu schreiben und vorhandenen Javascript-Code zu modifizieren. Weiterlesen

Der Newsroom öffnet sich.

Aktive Medienkonsumenten holen sich künftig im Social Media Newsroom selbständig ihre Informationen.

Mit dieser These ist ein Artikel von Jürg Vollmer überschrieben, dem es im Kern um eine Modernisierung der Pressemitteilung im Sinne ihrer Information distribuierenden Aufgabe angesichts der Informationsflüsse geht, die sich durch das Internet und das „Web 2.0“ verändern. Nochmals konzentriert lernt man hier das kleine Einmaleins der klassischen Pressemitteilung. Darüber hinaus aber bietet der Artikel einen interessanten Einblick in das aktuelle Denken der PR-Branche, die das „Web 2.0“ zu nutzen, keineswegs aber zu gestalten versucht. Der Artikel ist aus der Perspektive des Senders gedacht, der wie gewohnt einen Empfänger konzipiert, der sich nur dadurch durch ein „früher“ unterscheidet, indem er nun größere Souveränität bei der Suche und Auswahl von Information besitzt. Interessant wird der Artikel vor allem da, wo er den Begriff des „Social Media Newsroom“ einführt und auf erste Praxisbeispiele verweist. Denn hier wird das Herz einer Redaktion, der „Newsroom“, begrifflich in den Verfügungsbereich der Nutzer gerückt, wobei die Sender von Pressemitteilungen in keiner Weise mehr gegenüber anderen möglichen Sendern privilegiert sind – etwa durch Akkreditierung. Leider führt der in dem Artikel erst im März 2009 gesetzte Link http://www.social-media-newsroom.ch/ bereits heute ins Leere. Weiterlesen

Auf den Spuren verschwundener Gärten in der Seewiesenstraße der Gemeinde Kuchen

Mein eigener Garten hat mich daran erinnert, wie ich als Kind in einem Labyrinth aus verwilderten Brombeer- und Himbeerhecken sowie alten Apfel-, Kirsch-, Mirabellen-, Zwetschgen- und Pflaumenbäumen groß geworden bin. Woher aber stammten diese reichlich Früchte tragenden Büsche und Bäume, in, unter und auf denen ich gespielt und von denen ich und meine Spielkameraden uns damals so manchen Sommer bis in den Winter hinein mit Obst versorgt haben? Offenkundig muss es sich um die Überreste ehemaliger Gärten gehandelt haben. Die Suche nach Spuren dieser verschwundenen Gärten sensibilisiert für die Geschichte des Ortes und die Schönheit des Nutzgartens. Weiterlesen

Open-Source-CRM: Wie man vtiger CRM 5.1.0 auf eigenem Webspace installiert

In der Vergangenheit habe ich bereits die Installation von vtiger 5.0.4 auf eigenem Webspace und die Lösung einer problematischen Migration von Version 5.0.4 auf Version 5.1.0 beschrieben. Wohl dem, der das Glück hat, nun ganz neu anfangen zu dürfen. Im nun folgenden beschreibe ich, wie man vtiger CRM 5.1.0 auf eigenem Webspace installiert. Weiterlesen

Adressen und Kontaktdaten aus der Zwischenablage in vtiger CRM einlesen

Um in vtiger schnell neue Leads sowie Organisationen und/oder Personen zu erstellen, wünscht man sich einen Eingabeassistenten. Hilfreich ist diesbezüglich zwar bereits das in vtiger integrierte Schnellmenü. Allerdings muss man auch hier die Information in einzelne Datenarten auflösen: Name, Straße, Ort usw. Ganz ähnlich geht es einem mit dem vtiger Addon Firefox Toolbar Version 5.1.0, das es immerhin erlaubt, direkt auf einer besuchten Webseite eines Leads Daten zu erfassen. Eine echte Alternative und wirklich effizient ist im Vergleich dazu der ContactGrabber, der in der kostenlosen Version den Export in MS Outlook und in der Enterprise Edition den direkten Export von Adressen als Leads oder wahlweise als Organisation/Person in vtiger ermöglicht. Weiterlesen

Erstellen von Angeboten, Bestellbestätigungen und Rechnungen mittels vtiger CRM

Mittels vtiger lassen sich Rechnungen erstellen. Voraussetzung ist, dass man zuvor einen Kunden (Organisation, Person) und ein Produkt und/oder eine Dienstleistung angelegt hat. Genau genommen steht die Rechnung am Ende des mit vtiger realisierbaren Verkaufsprozesses: Zunächst werden Interessenten (Leads) erfasst. Hat der Vertriebler diese Interessenten qualifiziert, lassen sich Verkaufspotentiale erstellen. Angebote werden dann diesen Verkaufspotentialen zugeordnet. Geht nun ein Auftrag bzw. eine Bestellung ein, quittiert der Sachbearbeiter dies mit dem Erstellen einer „Verkaufsbestellung“ (Bestellbestätigung), die sich auf das zugrundeliegende Angebot und Verkaufspotential bezieht. Auf diese Verkaufsbestellung bezieht sich dann die Rechnung.

Lead > Potential > Angebot > Bestätigung > Rechnung

Man kann aber jederzeit auch direkt eine Rechnung erstellen, ohne die einzelnen Schritte des Verkaufsprozesses abzulaufen. Angebot, Verkaufsbestellung und Rechnung lassen sich jeweils als pdf exportieren und optional direkt per Email versenden. Wie aber das Layout dieser pdf anpassen? Im folgenden gehe ich dieser Frage am Beispiel der Rechnung nach. (Vgl. auch meine neuen Beiträge zur Anpassung von vtiger an eine Vertriebskonzeption) Weiterlesen

Zur Sicherheit des Betriebs von vtiger CRM im Internet

Informationen in Customer-Relationship-Management-Datenbanken (CRM) zählen zu den sensibelsten Daten von allen. Unter anderem umfassen sie Adressen, Gesprächsnotizen, persönliche Anmerkungen, Angebote, Forderungen und Umsatzzahlen. Ein CRM wie vtiger stellt zudem weitreichende Möglichkeiten des Versands von Einzel- und Serienemails zur Verfügung, deren Missbrauch unangenehm sein könnte. Vor allem deshalb empfehlen Kritiker, ein CRM wie vtiger „unbedingt nur intern und nie direkt im Internet “ zu betreiben, um das Risiko unberechtigten Zugriffs so gering wie möglich zu halten. Es scheint aber so zu sein, dass man das „durchaus tun“ könne, sofern man „die notwendigen Vorkehrungen zum Schutzseiner Verbindung vornimmt“, also „mindestens SSL“ und „htaccess etc.“ einrichtet. Weiterlesen

Schloemanns analytische Kälte tut Gisela Mayers berechtigter Politisierung keinen Gefallen

Johan Schloemann stellt in der Süddeutschen Zeitung vom 2.3.2010 auf Seite 14 Gisela Mayers Buch „Die Kälte darf nicht siegen“ vor. Und natürlich geht das auch mit Kritik einher. Nur: Kritiken wie die Schloemanns, das fiel mir heute morgen beim lesen auf, sind gut gemeint, aber nicht unbedingt sinnvoll. Weiterlesen

Klarnamen oder Decknamen? Ein Dialog, an dessen Ende beides sinnvoll scheint.

Bei der Einrichtung eines Twitter-Accounts rät mir ein Freund, einen Decknamen, ein Pseudonym, einen „Nickname“ zu verwenden. Ich sollte hierzu am besten gleich noch ein ebenfalls meine Identität verschleierndes Emailkonto eröffnen. Auf die Frage, wofür das gut sein solle, bekomme ich zur Antwort, dass man mir auf diese Art und Weise es nicht nachtragen könne, sollte ich mich eines Tages mit meiner Wortwahl, meinen Ansichten, meinen Thesen und so weiter bei irgendjemandem in die Nesseln setzen, der mir Schaden könnte. Oha! Weiterlesen

Beitrag zu Chancen, Risiken und Ökonomie der Koevolution neuer Medien und Gesellschaft

Vor ein paar Monaten hatte ich eine Rezension zu Gisela Schmalz „No Economy“ geschrieben, zu der ich von Frau Schmalz sogar ein anerkennendes Feedback per Email erhielt. Am 4. Februar lief nun eine interessante Sendung „Die Welt ist flach. Chancen und Risiken der digitalen Veränderung“ auf 3Sat, bei der der Moderator Gert Scobel mit Gisela Schmalz (FH Köln), Frank Schirrmacher (FAZ) und Constanze Kurz (Chaos Computer Club) diskutiert.

Die Sendung gibt es nun als Podcast zum Download:
http://podfiles.zdf.de/podcast/3sat_podcasts/100204_internet_scobel_p.mp3

Warum man sich auf Gisela Schmalz‘ „Yes Economy“ einlassen kann.

In ihrem Buch „No Economy: Wie der Gratiswahn das Internet zerstört“ bricht Gisela Schmalz mit der Begeisterung für die Kostenlosigkeit von Gütern und Leistungen im Web. Ausführlich legt sie die Treiber des Status Quo dar und warnt davor, die Entwicklung des Internets als Raum neuer wirtschaftlicher Möglichkeiten zu verspielen. Ihre Kritik richtet sich einerseits gegen die Subvention digitaler Güter durch Staat, Stiftungen, Risikokapitalgeber und Werbekunden, andererseits gegen einen vermeintlichen Gratiswahn der Nutzer. Vor dem Hintergrund einer Analyse verschiedener ökononomischer Modelle plädiert sie für eine selbsttragende wirtschaftliche Entwicklung des Internets ohne Subventionen – für ein „Yes Economy“. Im folgenden resümiere ich ihre Kritik an die Adresse der Webunternehmer und Risikokapitalgeber, schlage jedoch eine mir sinnvoll erscheinende Relativierung der Kritik an den Nutzern auf der Grundlage der Theorie kollektiven Handelns vor. Zur Unterstützung des Plädoyers für nutzergetriebene Mikromärkte scheint mir zudem die Ergänzung angebracht, auf nutzerseitige Wertschöpfungsketten zu fokussieren. Weiterlesen